Übersicht zu den Familien der Nachkommen
derer von Kronberg

 


Hier finden Sie in alphabetischer Ordnung alle Familien, die Nachkommen der Herren und Frauen des Kronberger Geschlechts sind. Wir bitten um Verständnis, daß die Übersicht noch nicht vollständig ist, da sie sich noch im Aufbau befindet (Nov 2016). Aufgrund des immensen Umfangs wird dies auch noch eine ganze Zeit dauern.

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Echter von Mespelbrunn

echter-von-mespelbrunn-siebmacher-1605Mit Ende des 13. Jhd. lassen sich die ersten Informationen zur Familie der Echter aus der Region des Odenwalds finden. Im Mittelalter sowie nach der Reformation standen die Echters sehr oft im Dienst des kurmainzer Fürstbischofs. Aus diesen Diensten erhielten sie verschiedene Besitzungen, die vor allem im Spessart lagen. Die erste Besitzung, die sie 1412 erhielten (Mespelsbrunn) wurde gleichzeitig ihr Stammsitz und später auch Teil des Namens. Die Besitzungen befanden sich im reichsritterlichen Kanton Odenwald und später auch im reichsritterlichen Kanton Steigerwald. Große politische Bedeutung hat der Familienzweig erlangt, der sich im Fürstbistum Würzburg engagiert hat. Herausragender Vertreter war diesbezüglich Julius Echter von Mespelbrunn, der von 1573 bis 1617 Würzburger Fürstbischof war.

Mit Johann Philipp, Freiherr Echter von Mespelbrunn (KS 47l-31) erlosch 1665 das Geschlecht in männlicher Linie. Ein großer Teil des Familienbesitzes kam zum Hochstift Würzburg, wo auch das Grabmal von Johann Philipp (KS 47l-31) zu finden ist. Die letzte noch lebende erbberechtigte Tochter Maria-Ottilia (1629-1701) heiratete 1658 den kurmainzischen Rittmeister, Rat und Oberamtmann zu Miltenberg Philipp Ludwig von Ingelheim (1627-1662). 1680 wurde die Familie in den Freiherrenstand und 1737 in den Reichsgrafenstand erhoben. Mit kaiserlicher Erlaubnis von 1698 durften die zwei Namen und Wappen zusammen gelegt werden, wodurch es zum Titel Reichsgrafen von Ingelheim genannt Echter von und zu Mespelbrunn kam.

Mehr Informationen zu den Kronberger Nachkommen in dieser Familie finden Sie in diesem Familienblatt.

Walderdorff #

walderdorff-wappenDie von Walderdorffs sind eine Familie mit Ursprung im Rheinland ab Beginn des 14. Jhd. Sie verbreiteten sich von der Region um Limburg bis nach Franken und der Bergstraße. In der Familie gab es eine ältere Linie (Stifter war Johann [* 1496; † 1570] und ultimus war Johann Werner [KS 47l-321, * 1640, † 1704]) und eine jüngere Linie (Stifter war Philipp [* 1507; † 1556], blüht bis heute). Beide Stifter waren Brüder.

1660 bzw. 1663 wurde die Familie in den Freiherrenstand erhoben und 1767 in den reichsgräflichen Stand.

Mehr Informationen zu den Kronberger Nachkommen in dieser Familie finden Sie in diesem Familienblatt.