Hier sind alle Orte alphabetisch aufgelistet, in denen noch heute Zeugnisse und Spuren der Herren von Kronberg zu finden sind bzw. die für sie wichtig waren (ohne direkte Spuren = grau gekennzeichnet). Die regionale Verortung finden Sie auf der Karte.

Dieses Verzeichnis befindet sich noch im Aufbau und ist nicht vollständig. Alle Orte mit einer # dahinter, sind noch nicht innerhalb des Ortskatalogs abgeschlossen, alle Orte mit einem * sind im Ortskatalog und der Karte zwar abgeschlossen, aber das Ortsblatt dazu ist noch nicht vollständig. Sollten Sie Fehler finden oder Ergänzungen haben, so wären wir über eine Information per eMail sehr dankbar!

 

Adelsheim

 

 

St. Jacob in Adelsheim

St. Jakob in Adelsheim

In Adelsheim in der Jakobskirche sind mehrere Epitaphe mit ausführlichen Ahnenproben erhalten. Es sind die Urenkel von Anna Maria von Kronberg (KS 46d). Sie hat mit ihrem Gatten auf Schloß Hexenagger gewohnt, dass die von Muggenthals ab 1529 für fast 200 Jahre zum Lehen hatten.

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Altenbaumburg *
Rekonstruktion der Altenbaumburg

Rekonstruktion der Altenbaumburg

Die Altenbaumburg war ein Lehen der Kronberger von 1501 bis 1704. Offensichtlich waren schon Ende des 15. Jahrhunderts Teile der Altenbaumburg unbewohnt und im Verfall begriffen. 1482 durfte Schweikard VIII. von Sickingen mit pfalzgräflicher Erlaubnis von dort Steine als Baumaterial für seinen Neubau der Ebernburg abtransportieren.

Während der Reformation war Hartmut XII. von Kronberg (KS 37) von der Altenbaumburg sehr aktiv für die Reformation tätig und hielt von hier aus engen brieflichen Kontakt mit Martin Luther. In unmittelbarer Nähe weilten seine zwei engsten protestantischen Freunde, Ullrich von Hutten und Franz von Sickingen.

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Alzenau

burg_alzenau

Johann Eberhard von Kronberg (FS 82) war Amtmann im teils hanauischen und teils kurmainzer Kahlgrund und zuächst 1573 Amtmann in Alzenau. Als solcher saß er auf der Burg Alzenau. Im Gegensatz zu Friedberg, wo er von 1577 bis 1617 Burggraf war, hat er in Alzenau keine heute noch sichtbaren Spuren hinterlassen.

Aschaffenburg *

johannisburg-schlossAn der hohen Uferterasse zum Main hat der kurmainzer Fürstbischof Johannes Schweickard von Kronberg (KS 45) ein großes Wappen anbringen lassen, dass die amerikanischen Truppen 1945 als Zielscheibe missbraucht haben, was aber bis auf die Helmzier wieder sehr gut wiederhergestellt wurde. Oben steht die Devise „auspice Deo“ (Alles mit Gott!). Unten stellt sich Johannes Schweickard vor als D.G.A.M.P.E. anno 1607 (Deo Gratia Archiepiscopos Moguntinus Princeps Elektor – Von Gottes Gnaden Erzbischof von Mainz und Kurfürst).

Hartmut XV. von Kronberg (KS 42) baute in Aschaffenburg einen Kronberger Hof, das spätere Deutschordenshaus. Aus diesem Haus sind ca. 90 Kacheln mit Wappen und anderen Darstellungen erhalten. Sie sind heute in der Keramikabteilung des Nationalmuseums in München zu finden. Ebenfalls in München, wenn auch in der Pinakothek, ist das aus Aschaffenburg stammende Gemälde „Die Verspottung Christi“. Er war damals Vicedom in Aschaffenburg, bekam es zu seiner zweiten Hochzeit 1603.

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Astheim bei Volkach *

Gkloster_astheimertrud von Kronberg (KS 30e), Tochter von Hartmut VIII. (KS 30), ist am 29. Mai 1438 gestorben und wurde im Kloster Astheim bei Volkach am Main begraben. Ihr Schwiegervater Erkinger von Seinsheim-Schwarzenberg hatte dieses Kloster 1409 gestiftet.

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Bad Ischl, Kaiservilla*

bad-ischl-schachspielIn Bad Ischl in der Kaiservilla gibt es ein Schachspiel, bei der einige Figuren (die Türme und ?) das Kronberger Kronenstamm-Wappen mit dem Mainzer Rad tragen. Kurios ist die Mischung zwischen Kronenstamm- und Mainzer Wappen. Hintergrund ist, dass Johann Schweickard seit 1604 Erzbischof war und Siebmachers erste Auflage 1605 erschien. Da Mainz schon immer das Erzkanzleramt bekleidet hat, hatte es für den König bzw. Kaiser auch immer eine besondere Bedeutung.

Nun war dieses Schachspiel aber ein Geschenk für die Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837-1898) was lange nach dem Ableben des letzten Grafen von Kronberg war. Leider ist über dieses Schachspiel nicht allzuviel bekannt, so dass Wolfgang Ronner zu dem Schluß kommt: „Vielleicht kann ein besserer Heraldiker einmal die im Spiel vertretenden Familien bestimmen und ein besserer Genealoge klären, warum gerade sie im Spiel sind.“

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Beienheim *

kirche_beienheimIn der Kirche von Beienheim ist auf der Südseite eine Glasmalerei im Kirchenfenster eingelassen. Es zeigt die Wappen von Jost Rau von Holzhausen und seiner Frau Margarete von Kronberg (KS 39e), die 1566 geheiratet hatten.

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Berghaupten *

1634 Adam Philipp, Graf von Kronberg (KS 49) nimmt das Dorf Berghaupten ein und lässt die Bauern auf ihn schwören, entfernt die Hohheitszeichen der Mercy und lässt seine eigenen anbringen. Er hat nämlich „wegen der angenehmen und ersprießlichen Dienste, die seine Familie dem Hause Österreich geleistet hatte“, im Jahre 1620 vom kaiserlichen Hof die Anwartschaft auf die Geroldsecker Lehen als auch auf das Dorf erhalten. Der kaiserliche Reichshofrat weist jedoch die Klage des Grafen von Kronberg ab.

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Billigheim *

billigheim-steinIn Billigheim (wenn auch in falschen Farben) ist ein prächtiges Wappen des mainzer Kurfürsten Johann Schweickard von Kronberg (KS 45)erhalten geblieben. Dort haben die Grafen von Leiningen 1802 die Bauten eines schon 1584 aufgelösten Klosters aus säkularisiertem kurmainzer Besitz erhalten und ein Schloß daraus erbaut. Dieses brannte 1902 bis auf die Kirche und die Remise nieder. An der Remise, dem heutigen Kindergarten, ist das Wappen mit einem Datumsstein von 1625 zu sehen.

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Bologna

bologna_collegio_di_spagna_01Ulrich „der Rote“ von Kronberg (FS 63) hatte 6 Söhne. Zwei von ihnen, Ulrich (FS 63a) und Walter (FS 63c) haben gemeinsam 1365 – 1366 in Bologna studiert. Ulrich (FS 63a) hat als Probst von St. Victor in Mainz den Ruf eines großen Gelehrten erworben, vor allem auf dem Gebiet des Rechts. Es gibt dazu kein explizites Denkmal aber zumindest eine Ansicht der Pforte des Spanischen Kollegs, eines der ältesten Gebäude der Universität Bologna.

(Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABologna%2C_collegio_di_spagna_01.JPG, von I, Sailko)

 

Bonames (heute Stadtteil von Frankfurt a.M.), vormalige Burg Bonames *

bonames-infotafelHartmut VIII. von Kronberg (KS 30) war von der Stadt Frankfurt als Amtmann in Bonames eingesetzt und hatte seinen Amtssitz in der ehemaligen Burg Bonames. Da er diese jedoch für seine persönlichen Fehden missbrauchte, setzte Frankfurt ihn 1396 ab und verbannte ihn aus der Burg Bonames.

Einige Jahrzehnte später war Jakob von Kronberg (FS 68) lange Zeit Amtmann in Bonames. Die Umrisse dieser Burg sind heute mit roten Pflastersteinen inmitten von modernen Häusern nachempfunden und eine Informationstafel informiert den interessierten Bürger.

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Boxberg-Wölchingen *

boxberg-woelchingen_kircheIn der Kirche Boxberg-Wölchingen ist ein Fragment mit einem Kronbergwappen erhalten, dass über den Grabstein des Eberhardt von Rosenberg ( 22. Juni 1387) gesetzt wurde, der Großvater jenes Ulrich, der Anna von Kronbergs (KS 32a) Gatte war. Das Fragment könnte von einer Portalbekrönung stammen, bei der auf der anderen Seite einer Inschrifttafel das Rosenbergwappen gewesen sein könnte (Vermutung von W. Ronner).

Bürgstadt *

 

Wappenscheibe

In Bürgstadt bei Miltenberg ist ein sehr schönes Wappen von 1617 vom Mainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) in den Wappenscheiben des Rathauses erhalten geblieben. Neben seinem Wappen sind die seiner Vorgänger Adam von Bicken und Wolfgang von Dalberg, auch zwei Amtmänner von Miltenberg.

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Bürresheim, Schloß

buerresheimDas Schloss Bürresheim ist ein Burg- und Schloßensemble, was direkt auf der Grenze zwischen dem Erzbistum Mainz und dem von Trier liegt. Die sogenannte „Kölner Burg“ ist der ältere Teil, der heute verfallen ist und der östliche Teil wurde 14373 von Gerlach von Breidbach gekauft. Anna Magdalena, geb. von Metzenhausen lies als Witwe die Burg schloßartig umbauen, wozu u.a. auch die Errichtung des Amtshauses gehört. Im Schloss Bürresheim befinden sich mehrere großformatig gemalte Ahnen-Bäume, die alle u.a. auf Kronberger Wurzeln gehen. Jüngste Kronberger Stammesvertreterin ist Walpurga Lorichia von Kronberg (KS, 36c), die Großmutter von Lauretta von Breidtbach zu Bürresheim (KS 36c-11).

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Döffingen

Hier fand der erste Städtekrieg statt, der später zur herben Niederlage Frankfurts gegen Kronberg führen sollte. Der schwäbische Städtebund erlitt im Dezember 1388 eine herbe Niederlage gegen Ruprecht von der Pfalz. Das wichtigste Mitglied des schwäbischen Städtebunde (Frankfurt a.M.) hielt sich für unbesiegbar. Daraufhin verbündeten sich die Herren von Kronberg mit Ruprecht von der Pfalz und reizten die Frankfurter bis diese im Mai 1389 gegen Stadt und Burg Kronberg zogen und wurden dort in einer legendären Schlacht von den gemeinsamen Truppen besiegt. Dies wiederum wurde in einem Ölgemälde festgehalten, was auf ca. 1500 datiert wird und heute im Historischen Museum zu Frankfurt a.M. zu sehen ist.

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(Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kronberger_Fehde#/media/File:Schlacht_bei_Kronberg_1389.jpg [gemeinfrei])

 

Dorfprozelten #

Als einer der Ämter von Kurmainz zählte auch Dorfprozelten im Spessart, wo der Mainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) 1619 sein Wappen an das Jagdschloß, dem heutigen Rathaus, anbringen ließ.

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Eberbach, Kloster *

eberbachIm Kloster Eberbach sind die ältesten bekannten Denkmäler an die Ritter von Kronberg. Es ist der Grabstein für die Elisabeth von Kronberg, geborene von Ingelheim († 21. September 1344). Es fehlt bei ihr die Krone im Schild beim Flügel- wie bei dem aus ihm abgeleiteten Ohrenstamm. Die erste Helmzier mit Eselsohren ist bei Frank VIII. von Kronberg (OS 58) zu finden, der daher als Begründer des Ohrenstamms gilt. Sie geht auf die Ehe mit Loretta von Reifenberg zurück, da die von Reifenbergs sich mit diesen Ohren schmückten und Frank sie zu Ehren seiner Frau übernommen hat. Frank VIII. war der Sohn der Lisa von Rheinberg.

Der zweite Grabstein ist der von Walter V.von Kronberg (57) († 14.02.1353), der außer der Umschrift nur das Kronbergwappen zeigt. Im untersten Teil des Grabsteins hat Walter, dessen Schild mit Recht die obere Hälfte beherrscht, die Schilde der Frauen anbringen lassen, die durch ihn Frauen von Kronberg wurden. Über den Schilden stehen die Namen der beiden Ehefrauen. Elisabeth von Ingelheim mit dem geschachten Kreuz und Lisa von Rheinberg mit einem breiten Balken.

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Eberstadt (Darmstadt) *
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Wohnturm im Hof von Burg Frankenstein

Eberstadt und Niederbeerbach gehörte dem Ritter Conrad von Frankenstein, der 1481 Apollonia von Kronberg (KS 34a) geheiratet hat (kein direktes Denkmal). Deren Sohn, Hans IV. zu Frankenstein (KS 34a-1) war mit Irmel von Cleen verheiratet und es gibt einen gemeinsamen Epitaph der beiden. Dieser stand ursprünglich in der Darmstädter Dreifaltigkeitskirche, wurde jedoch 1850 in die Burg Frankenstein umgesetzt und ist heute dort in der Kapelle zu finden. In der Ahnenprobe des Epitaph ist u.a. ein Kronbergwappen enthalten, dass sich auf Apollonia von Kronberg (KS 34a) bezieht.

(Bildquelle: Von Pascal Rehfeldt – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=912241)

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Eisenbach, Schloß *

Schloß Eisenbach

Hermann Riedesel von Eisenbach (KS 36a-1), Sohn von Klara von Kronberg (KS 36a), und seine Frau Margarete von der Malsburg haben sich auf einer Wappentafel verewigt, die heute innen im Torgewölbe von Schloß Eisenbach zu sehen ist.

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Elbing *

tafel-hartmut-8cElbing ist eine alte Hansestadt im ehemaligen Deutschordensland und den heutigen polnischen Masuren. Es hatte eine Burg des Deutschritterordens, die nach der Schlacht von Tannenberg 1414 acht Wochen der polnischen Belagerung trutzte. Wenige Jahre später im dreizehnjährigen Krieg, in dem der Preußische Bund gemeinsam mit Polen gegen den Deutschritterorden stand, verbündete sich die Einwohnerschaft Elbings mit den Truppen und stürmten gemeinsam 1462 die Burg und zerstörten sie nach ihrer Kapitulation. Reste sind wohl bis heute erhalten.

Hartmut von Kronberg (8c) war von 1251 bis 1254 Komthur des Deutschritterordens in Elbing. In St. Elisabeth in Marburg finden wir seine Tafel. Diese weist ihn fälschlicherweise als Mitglied im Kronenstamm aus, der jedoch von seinem Cousin Hartmut III. von Kronberg (KS 23) begründet wurde.

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Erfurt *

grabplatte-dom-erfurt-anna-maria-53cIn Erfurt gehen Frank von Kronberg (KS 33) und Johann von Kronberg (KS 35) in den Fürstendienst der Mainzer Stadthalterei.

Im Erfurter Dom hängt an der östlichen Chorwand die Grabplatte (vgl. Abb. links) von Anna Maria von Kronberg (KS 53c) († 04.10.1672).
In der gegenüberliegenden Severikirche steht an der Westwand der Epitaph von Elisabeth Theresia von Wachenheim (KS 53m-1) (†18.1.1669), der Tochter von Hedwig von Kronberg (KS 53m), Halbschwester von Anna Maria von Kronberg (KS 53c). Oben die Wappen von Wachenheim (Querbalken mit drei Wachteln) und Kronberg’sche, unten die Wappen Breisgin (Sparren und Stierkopf) und Spiering (Sechsspeichiges Rad, darunter drei Eggen).

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Eschborn *

eschborn-ev-kircheIn Eschborn ist die Wiege derer von Kronberg zu finden, eine kleine Hügelburg (Motte genannt) aus dem 11. Jahrhundert, in der die damaligen Ritter von Eschborn als unfreie Ministerialen hausten und den Flecken im Auftrag verwalteten und beschützten. Im 13. Jhd. zogen sie nach und nach in die neue Burg Kronberg, die somit auch namensgebend für die ganze Familie wurde.

In der (heutigen) evangelischen Kirche zu Eschborn sind zwei Schilder mit Kronbergwappen erhalten. Ein Schild ist das des Kronenstamms und befindet sich im Heizraum und das andere an der Treppe zur Empore. Beide Schilder scheinen in situ (am Ursprungsort) zu sein. Früher waren sie wahrscheinlich im Blick der Gemeinde in dem um 1400 errichteten gotischen Chor. Bei der Renouvierung 1989 wurde ein Hatzfeldwappen entdeckt, dass dieses Wappen ergänzt. Damit könnte es sich um das Flügelstammschild von Frank von Kronberg (FS 64) handeln.

Das ehemals zum Reichslehen gehörende Dorf Eschborn hat 1970 seine Stadtrechte bekommen und führt als Wappen einen silbernen Adlerflug im roten Feld. Der offene und quartierte Flug weist rechts und links je vier blaue Eisenhüte auf, bezieht sich also auf die Helmzier des Flügelstamms.

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Eulschirbenmühle #

Eulschirbenmühle

Die Frau von Hartmut XV. von Kronberg (KS 42) war Magdalena Brendel von Homburg. Sein Vetter  Hartmut XIV. (KS 44) hatte ihre Schwester Margaretha zur Frau. Die Schwiegereltern Magdalena Rüd von Collenberg und Eberhard Brendel von Homburg  vererbten ihnen ihren Besitz der Gamburg im schönen Taubertal. An der Gamburg sowie an der 1592 erworbenen Eulschirbenmühle  im Taubergrund finden wir deshalb die Wappen von Kronberg und von Brendel von Homburg über der Tür des achteckigen Treppenturmes.

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Fleckenstein, Burg *

fleckenstein_am_abendNach dem frühen Tod von Kaspar von Kronberg (FS 76) 1520 nahm seine Witwe Philipp von Dalberg (Ehe von 1521-1533) und später (1537-1549) Friedrich von Fleckenstein zum Mann. Katharina von Kronberg (FS 74b) starb am 23. März 1563 und ist in Seltz begraben. Am Eingang des Treppenturms von Burg Fleckenstein sind die Wappen von Kronberg und Fleckenstein zu finden.

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Flehingen *

Flehingen-epitaphIn der katholischen Kirche von Flehingen ist das Grabmal von Margarete Magdalena von Kronberg (KS 43a, 1572 – nach 1593) und ihrem Mann Schweickart von Sickingen (1570 – 1642) erhalten sowie das von Franz von Sickingen (1481 – 1523) erhalten geblieben.

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Flörchingen

1623 kommt Roth-Poritschen bei Klattau in Böhmen in den Besitz der Kronberger und 1625 Flörchingen bei Diedenhofen und 1634 erhielt Adam Philipp Hohengeroldseck als Lehen, welches Johann Schweickard (KS 45) schon lange vorher für seine Familie gesichert hatte.

1631 hatte Gustav Adolf Kronberg besetzt. Zu dieser Zeit wohnte die Familie von Adam Philipp, Graf von Kronberg (KS 49) in Flörchingen (war damals spanisch). Diese Besitzung wurde von kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) für die Herren von Kronberg im Rahmen der Konfessionskriege konfisziert, genauso wie Rot Poritschen in Böhmen, dass aus den Beschlagnahmungen der böhmischen Protestanten nach der Schlacht am weißen Berg (1620) stammte.

Im heutigen Florange, im französischen Département Moselle sind keine Denkmale erhalten geblieben.

 

Frankenstein, Burg #

In der Kapelle der Burg Frankenstein ist der Grabstein von Johann von Frankenstein (KS 34a-1) und seiner Frau Irmel von Cleen zu finden, wo das Kronberg Wappen auf Johanns Mutter Apollonia von Kronberg (KS 34a) hinweist.

 

Frankfurt a.M. *

Im Historischen Museum Frankfurt a.M. steht die Hochzeitstruhe von Anna Margarete (KS 44a), Tochter von Hartmut XIV. von Kronberg (KS 44). Links ist das Wappen Hartmuts XIV. und seiner Mutter Barbara von Sickingen und rechts die der Margarete Brendel von Homburg und ihrer Mutter Gertrud Rüd von Collenberg.

Johann Walter von Kronberg (KS 47c), einer der sieben Söhne Hartmut XVI. (KS 47) wurde 1613 bei einem Streit mit Fuhrleuten in Sachsenhausen tödlich verwundet und im Dom zu Frankfurt a.M. begraben. Einen Grabstein gibt es heute nicht mehr.

Das Original der linke Tafel des Altars der Kronberger Stadtkirche ist heute im historischen Museum Frankfurt. Es spricht vieles dafür, dass Ulrich „der Rote“ von Kronberg (FS 63) den Kronberger Altar gespendet hat. Auf der Außenseite der Flügel war die Anbetung der Könige zu sehen und die rechte Tafel ist nicht mehr existent. Der Verlust der rechten Tafel ist besonders schmerzlich, weil hier bei den anderen beiden Königen die Frau des Stifters mit ihrem Wappen eine sichere Zuschreibung ermöglicht hatte. Auffallend ist die Darstellung zahlreicher Eisenhüte im Schild des Ritters.

frankfurt-deutschordenskircheHartmut von Kronberg (8c) wird 1273 als Deutschordensritter in Frankfurt-Sachsenhausen genannt. In der Elisabethkirche in Marburg ist eine Gedenktafel für ihn zu finden (ist von 1260 bis 1262 in Marburg nachgewiesen) und es ist bekannt, dass er Komtur des Deutschen Ordens in Elbing und Thorn war.
Des Hoch- und Deutschmeisters Walter XI. von Kronbergs (FS 75) Wappen ist in der Deutschordenskirche in Frankfurt-Sachsenhausen an einer Säule der an der Südseite angebauten Kapelle mit der Jahreszahl 1517 zu finden (vgl.

Abb. oben).

frankfurt-kameliterkloster

Ein weiteres Wappen ist im Kreuzgang des ehemaligen Karmeliterklosters von Frankfurt. Der westliche Teil des Kreuzganges, wo sich das Wappen befindet, wurde 1462 geweiht, der Rest erst 1490 vollendet. Es ist eins von vielen Wappen, was wahrscheinlich als Dank für die Stifter des Baues geschehen ist. Dann könnte das Schild dem 1461 gestorbenen Frank, „der Ältere“ (OS 61) gehören (vgl. Abb. rechts).

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Friedberg *

Friedberg-BurgJohann Eberhard von Kronberg (FS 82) war Amtmann in Alzenau und 1577-1617 Burggraf der Reichsburg Friedberg, einer Art Adelsrepublik, der vor allem Wetterauer Geschlechter angehörten. 6 Burgmannen saßen im Rat, der Burggraf setzte den Stadtschultheißen ein. In der Burg war er die Spitze der kollegialen Regierung, außerdem der Hauptmann der mittelrheinischen Ritterschaft (seit 1532). Johann Eberhard (FS 82) erbaute sich 1604-1610 den „Kronberger Hof“, das stattlichste Gebäude der Burg Friedberg. Von seinen Erben hat die Burgverwaltung das Schloß 1698 erworben. Seitdem heißt der Kronberger Hof der Burg Friedberg „Burggraviat“. Dieses Gebäude brannte im Frühjahr 1990 aus, wobei aber die Wappen keinen Schaden genommen haben. Heute sind die Wappen über dem Portal zum Hof. Weitere Wappen finden sich über der Kellertür und einem Nebeneingang des Baues sowie an der Prunktür des Schlosses.

Im Garten der Burg Friedberg stand ein Grab, welches früher vor der Kanzel der alten St. Georgskirche in der Burg stand. Es ist von Heinrich von Vilbel, der 1492 in Friedberg als Burgmann aufgeschworen wurde und 1534 starb sowie seiner Frau Margarethe von Kronberg (FS 68f).

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Fritzlar *

fritzlar-domus-marianaIn Fritzlar im Dommuseum von St. Peter ist eine Tafel der Stiftsherren, über der das kronbergsche kurfürstliche Wappen prangt. Es geht auf den kurmainzer Erzbischof Johann Schweickard von Kronberg (FS 45) zurück. Diese Stiftsherren hatten sich zu einem Domus Mariana zusammengeschlossen.

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Fulda *

fulda-domAnton Adolf von Dalberg (* 1678) war vom 08. April 1726 bis zu seinem Tod am 03. November 1737 Fürstabt von Fulda. Auf seinem stolzen Grabmal im Fuldaer Dom ist u.a. seine Urgroßmutter Magdalena von Kronberg (KS 44b) mit aufgeführt.

Zu Fulda gehört heute auch der Stadtteil Petersberg. Da Petersberg aber im 16. und 17. Jhd. noch nicht zu Fulda gehörte, hat der Ort einen eigenen Reiter bekommen. In der Krypta der Peterskirche ist das Epitaph für Conrad Wilhelm von Hutten (KS 38b-11X?), Sohn von Johann von Hutten (KS 38b-11) und seiner Frau Anna Maria.

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Fürfeld *

fuerfeld-ev-kircheMittelpunkt von Hartmut XVI. von Kronbergs (KS 47) Leben war das Hofgut Iben (auch als Yben geschrieben) bei Fürfeld, südlich von Bad Kreuznach und die Mudersbacher Burg Hohlenfels (südlich von Limburg). Seine Ehefrau Elisabeth von Mudersbach starb 1611 und wurde im benachbarten Fürfeld beigesetzt, das zum großen Teil ebenfalls Kronberger Besitz war.
Sein Urenkel Hartmut XVIII. wurde auf Schloß Iben geboren und ist auf Schloß Hohlenfels am 21.3.1685 gestorben und in Fürfeld beigesetzt worden.

Eva von Kronberg (FS 71c) hat 1522 Wolf von Mudersbach geheiratet, der noch 1530 als Geistlicher genannt war und daher resigniert haben muss. Er war von 1531 – 1569 Amtmann in Westerburg. Ihr Sohn Daniel († 04. Juni 1600 auf Iben, FS 71c-1) wurde schon 1532 geboren und nahm Ursula von Greifenclau († 30. November 1599 auf Burg Hohlenfels) zur Frau und wurde leider doch der Letzte von Mudersbach. Seine Tochter Elisabeth brachte ihrem Gatten Hartmut XVI. von Kronberg (KS 47) den Mudersbacher Besitz zu. In der evangelischen Kirche (s.o.) von Fürfeld steht das Epitaph von Daniel von Mudersbach u.a. mit dem Wappen von Eva von Kronberg (FS 71c).

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Quellen:

http://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=2014

http://www.inschriften.net/landkreis-bad-kreuznach/inschrift/nr/di034-0429.html#content

 

Gamburg #

Die Frau von Hartmut XV. von Kronberg (KS 42) war Magdalena Brendel von Homburg. Sein Vetter  Hartmut XIV. (KS 44) hatte ihre Schwester Margaretha zur Frau. Die Schwiegereltern Magdalena Rüd von Collenberg und Eberhard Brendel von Homburg  vererbten ihnen ihren Besitz der Gamburg im schönen Taubertal. An dieser Burg sowie an der 1592 erworbenen Eulschirbenmühle  im Taubergrund finden wir deshalb die Wappen von Kronberg und von Brendel von Homburg über den Türen. Die Stuckdecke des Rittersaals der Gamburg zeigt ebenfalls die beiden Wappen.

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Geisenheim *

geisenheimIn Geisenheim gab es einen „Kronberger Hof“, der Teil des Gutes der Herren von Kronberg war. Er wurde 1616 vom Kurmainzer Erzbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) denen von der Leyen abgekauft. Seit dieser Zeit wurde er auch als Cronberger Hof bezeichnet. Mit dem Aussterben des Geschlechts derer von Kronberg ging der Hof durch verschiedensten Besitz (u.a. Brömser von Rüdesheim, von Ostein usw.) bis er 1801 von Franz Georg Karl von Metternich, dem Vater des späteren Staatskanzlers von Österreich, gekauft wurde. Als neuer Eigentümer installierte er seine Wappen am Haus, die zumindest zum Teil bis heute erhalten sind. So kommt es z.B. zur kuriosen Zusammenstellung zustande, dass heute das Namenschild „Kronberger Hof“ unter dem Metternichschem Wappen zu sehen ist. In der rechten oberen Ecke des Portalrahmens ist noch die Zahl 1616 erkennbar, die auf das Jahr des Einbaus dieser Eingangstür durch  Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) hinweist. Die Portalbekrönung erinnert frappierend an die Helmzier des Kronberger Kronenstamms.

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Gemünden (Hundsrück) #

In der evangelischen Kirche zu Gemünden im Hundsrück ist der Epitaph von Nicolas Schenk von Schmidtburg (1500 – 14. Oktober 1575, FS 68a-11) und seiner Frau Elisabeth von Schwarzenberg († 09. November 1572). Hier steht das Kronbergwappen für Anna von Kronberg (FS 68a) von Kronberg als eine Großmutter von Nicolas.

Nicolas (FS 68a-11) Sohn Friedrich Schenk von Schmidtburg (1529-1567, FS 68a-112) ist recht jung verstorben und war Oberamtmann in Trarbach und trat zum protestantischen Glauben über. Als das Wappen von Anna (FS 68a) steht das vorletzte auf der Schwertseite. Seine Frau, Magdalena von Dienheim ist mit 55 Jahren am 17. Oktober 1586 gestorben. Friedrichs Sohn Hans Henrich hat 1590 seinen Voreltern diese Grabsteine setzen lassen.

 

Göllheim

1298 ist Wilhelm von Kronberg (17)  bei der Schlacht bei Göllheim am Donnersberg im Dienste von König Adolf von Nassau gefallen. Dazu gibt es kein Denkmal.

Gräfenhausen #

Am Schloß (Ohlystift, Treppenturm) Grebenhausen (heute Gräfenhausen) haben Hans Heinrich von Heusenstamm und seine Frau Margret von Kronberg (KS 34g) ein gemeinsames Wappen hinterlassen. Nach dem Tod Margrets heiratete er Klara Riedesel von Eisenbach. Auch ihr Medallion ist auf diesem Wappen enthalten.

Groß Umstadt *

gross-umstadt-grabsteinAnna von Kronberg (KS 33d), die Schwester Hartmut XI., hat Eberhard Wambold von Umstadt (†1496) geheiratet.  An der ev. Pfarrkirche von Groß-Umstadt ist ein Fragment des Grabsteines für die beiden erhalten. Das Paar war kinderlos.

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Großheubach *

grossheubach-kirche-portalwappenAn der Kirche zu Großheubach ist ein sorgfältiges Wappen vom kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) mit der Jahreszahl 1605 zu finden (vgl. Abb.). Am Rathaus von Großheubach am Main ist ebenfalls das kronbergsche kurfürstliche Wappen von 1611 zu finden. Neben ihm nennt sich und zeigt sein Wappen Kaspar Herr zu Eltz, mainzischer Großhofmeister, Rat und Amtmann zu „Prodselden“.

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Großwallstatt *

grosswallstadt-hofgutAm Tor eines Hofgutes in Großwallstadt, Hauptstraße 9, ist ein Wappen von 1617 zu finden. Die Stadträder von Mainz im Wappen lassen auf den kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) zurückschließen. Wolfgang Ronner bemerkte, dass das Wappen leider auf völlig falsche (heraldisch gesehen) Weise bemalt worden ist. Aber die Farben sind inzwischen (2016) so verwittert, dass fast nur der rote Sandstein übrig geblieben ist.

Warum dieses Wappen an dieser Stelle zu sehen ist, ist aktuell nicht bekannt.

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Gundelsheim *

gundelsheim-stadtwappenDeutsch und Hochmeister des Deutschen Ordens, Walter XI. von Kronberg (FS 75) hat Gundelsheim 1538 ein Wappen verliehen, das im 2. Feld das volle Familienwappen Walters enthält. Feld 3 enthält das Wappen der Herren von Horneck, die 1250 Burg und Ort an den Orden übergaben.

Zu finden ist das Wappen am ehemaligen Rathaus von Gundelsheim.

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Hahnstätten *

hahnstaetten-kircheJohann Niklaus von Kronberg (KS 55) starb mit 71 Jahren kinderlos als Letzter derer von Kronberg auf der Burg Hohlenfels und wurde in Hahnstätten begraben. Bei seiner Beisetzung in Hahnstätten war der Reichsherold anwesend und verkündete: „Heute noch Kronberg und nimmermehr!“ und warf Teile von Helm und Schild in die Gruft.

Das Epitaph von Johann Niklaus von Kronberg (KS 55) in Hahnstätten zeigt in der Mitte das umgestürtzte Kronberg-Schild, der rechts oben auch unter den Ahnenwappen auch für den Vater Johann Schweickard, Freiherr von Kronberg (KS 51) steht. Rechts unten das Wappen der Großmutter des Verstorbenen, Elisabeth von Mudersbach (FS 71c-11), links oben das seiner Mutter Maria Agnes von Rodenstein. Die Felder sind abwechselnd rot und gold zu denken. Links unten seine andere Großmutter Anna Magdalena vom Stein zu Nassau aus der Friedrichschen Linie, die den Eselskopf als Helmzier trug. Die Kronberger Helmzierden sind streng nach ihrem Rang geordnet. Den besten Platz hat rechts von der Mitte der Federbusch des Kronenstammes, den links von der Mitte nimmt der schon 1617 erloschene Flügelstamm ein. Auf den minderen Plätzen außen folgt der kurzlebige Ohrenstamm, erloschen 1461 und links  ist ein Männerrumpf mit Stirnbinde am Lockenkopf, der dem Grasloc von Cronberg gehört, einer kurzlebigen Nebenlinie aus dem 14. Jhd. Hervorgegangen aus der Heirat eines Groschlag von Dieburg mit einer von Kronberg. Sie nannten sich nach der Frau und waren in Kronberg erbberechtigt.

Die Inschrift der Grabtafel von Johann Nikolaus in Hahnstätten lautet:
„Anno 1704 den 17. July ist zu Hollenfels in Gott selig entschlafen Herr Johann Niclas von und zu Cronberg, Herr zu Yben, Rodenberg, Hollenfels und Aldenbamberg, seines Alters 70 Jahre 10 Manat 2 Wochen. Dieser war der letzte des uralten Geschlechts von Cronberg, welches Anno 800 und noch vorhero seinen Anfang genommen, wie dann Rudolph von Cronberg Großkantzler in Frankreich ein Öhm von Carolo Calvo / Anno 1592 Walther von Cronberg Teuts Ordensmeister / Anno 1625 Johan Sweikard von Cronberg Churfürst zu Mainz gewesen. Den Gott ein selig Auferstehung gebe. Amen“

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Haßfurt *

hassfurt-deckenschildeIm Chor der Haßfurter Ritterkapelle haben sich 1402 im Zuge der Einigung gegen die Hussiten 248 Ritter, deren Schilde in dieser Ritterkapelle verewigt sind, vereinigt. Eigentlich gehören die von Kronbergs zur Wetterau und beim Heeresaufgebot zur Mittelrheinischen Ritterschaft. Es gab jedoch den „Vertrag und Einigung der freien Reichs-Ritterschaft in Franken, vermöge  dessen sie auch einander gegen unrechtmäßige Gewalt der höheren Stände zu schützen, auch Recht und Billigkeit untereinander zu handhaben, verbunden, de Anno 1402, sonsten die große Einigung genannt“. Da standen Dietrich von Bickenbach und Johann „der Ältere“ von Kronberg (KS 29) nach sechs Grafen an siebter und achter Stelle unter 112 Unterzeichnern und Sieglern des Vertrages. Die Siegelfolge ist nie willkürlich, die Platzierung hängt ab vom Rang, vom Alter, vom Ansehen und ein hohes Ansehen derer von Kronberg steht für 1402 fest. Beruhte es auf dem Sieg im ersten Städtekrieg, den die Kronberger 1389 – Johann (KS 29) war maßgeblich mit dabei – über die Stadt Frankfurt errungen hatten.

Johann von Hutten (1629-1690, KS 38b-11), Friedrichs (KS 38b-1) Sohn, hat sein Epitaph in Haßfurt erhalten. Er war Geheimer Rat von Würzburg und Oberschultheiß von Haßfurt. In der Ahnenprobe ist ebenfalls Kronberg enthalten und verweist auf Anna von Kronberg (KS 38b).

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Heldenbergen *

heldenbergen-epitaphAn der Kirchmauer in Heldenbergen steht in gefährdeter Position das Grabmahl von Johann von Stockheim († 1541, KS 32a-11) ) und Gertrud von Bellersheim († vor 1553).

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Heppenheim *

heppenheim-schlangensteinUlrich von Kronberg (FS 69) war Burggraf zu Starkenburg, die sich über Heppenheim erhebt. Er lebte aber im Amtshof der Stadt. Ulrich war im Dienst des Mainzer Erzbischofs Dieter von Isenburg (1459 gewählt). Erzbischof Dieter führte Krieg gegen Friedrich von der Pfalz. Er erlitt gegen den kurpfälzer schon 1460 bei Pfeddersheim eine schwere Niederlage. Kurz danach wollten die Mainzer das pfälzische Dorf Hemsbach angreifen und in Brand stecken, was jedoch misslang. Die Bauern und die Söldner des Pfalzgrafen erschlugen 30 Mainzer, darunter 8 Edelleute, zu denen Ulrich (FS 69) gehörte.

Man hatte Ulrich (FS 69) bei Hemsbach ein Denkmal errichtet, dass Jahrhunderte im Freien stand und entsprechend schlecht erhalten ist. Auf dem runden Sandsteinsockel erhob sich ein hölzernes Kreuz (völlig abhanden gekommen) in einem Zapfloch des Sockels. Der Sockel stand lange Jahre in der Eingangshalle des Rathauses in Heppenheim, sie steht heute jedoch im Heimatmuseum – einige Straßen weiter. Gut zu erkennen ist das Flügelstammwappen mit großer Helmzier. Links davon kniet Ulrich (FS 69) im Gebet. Ein fast verschwundenes Schriftband hat dem Denkmal den Namen Schlangenstein eingebracht. Die Sockelinschrift lautet:
„Anno d m c/ c c c sexagesimo
uff m/on/tag in d/er cru/tz wochē
ist hie doth bliebē der uest ulrich
uō cronber(g) des sele g(e)t zum her ein.

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Herbholzheim *

herbholzheim-torIn Herbholzheim an der Jagst ist ein kurfürstliches Wappen von 1611 über dem früheren Burgtor, dem heutigen Eingang zum alten Pfarrhauses des Ortes mit I.S.A.E.M.P.E. zu finden. Es geht daher auf den kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) zurück.

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Herrnsheim (Worms) *

herrnsheim-philipps-epitaphVor dem Eingang der Herrnsheimer Petersirche ist das Epitaph von Barbara Kämmerer von Worms, gen. von Dalberg (+1583) und im Binnenchor findet sich auf Holz gemalt das Epitaph (vgl. Abb.) ihres Vaters, Philipp Kämmerer von Worms, gen. von Dalberg (†1590) mit einer vollständigen Ahnenprobe sowie zwei weitere Epitaphe, ebenfalls mit Kronberger Wappen, da er ein Sohn aus der zweiten Ehe von Katharina von Kronberg (FS 74b) war.

Das Epitaph von Heinrich von Zaiskam und seiner Frau Magdalena von Dalberg (KS 36c-2) steht in St. Peter in Herrnsheim-Worms. Das dort zu sehende Kronbergwappen auf der Spindelseite geht auf Magdalenas Mutter Walpurga Lorichia von Kronberg (KS 36c) zurück.

Anna von Dalbergs (KS 36c-1) Sohn, Paul von Breitbach (KS 36c-16), starb mit 12 Jahren und hat ebenfalls einen schönen Epitaph in dieser Kirche.

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Hessenthal #

An einem Seitenfenster der Wallfahrtskirche  in Hessenthal im Spessart ist ein Doppelwappen Mainz-Kronberg zu finden.

Hirzenhain #

in der ev. Kirche zu Hirzenhain sind Frank „der Ältere“ von Kronberg (OS 61) und seine Frau als Stifter mit ihren Wappen verewigt. Zwar hatte Schwager Eberhard II. von Eppstein ein Augustinerkloster gestiftet, wozu ihn eine zur Wallfahrtskirche gewordene Kapelle St. Maria anregte, aber in der 1448 geweihten Kirche sind in den Seitenschiffen ihre Wappen zu sehen. Ihr Allianzwappen ist über der Orgel angebracht.

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Höchst (Frankfurt) #

hoechst-kronberger-hof-wappensteinAm Kronberger Hof in Höchst ist das Wappen und der Spruch von Franz von Kronberg (KS 43), dem ältesten Sohn von Hartmut XIII. (KS 39),  und seiner Frau Katharina von Hattstein erhalten. Es steht in der heutigen Bolongarostraße in Frankfurt-Höchst.

Am Dalberghaus in Höchst sind die Wappen beider Frauen Hartmut XIII. (KS 39) verewigt, rechts das von Barbara von Sickingen und links das von Margarete Brendel von Homburg.

Ein Zeichen für Kronberger Grundbesitz ist der Flügelsteiner Güterstein von 1605, der aus Sossenheim kommt und heute in Frankfurt-Höchst an der alten Zollpforte. Ursprünglich war der Stein 1,82 m groß, heute ist er etwa noch ein Meter groß.

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Hohengeroldseck, Burg *

schoenberg-wappenAm 20.8.1630 erhob Ferdinand II. Adam Philipp, Graf von Kronberg (KS 49) aufgrund seiner Verdienste als Befehlshaber der Kronberg-Kürassiere in den Reichsgrafenstand und verlieh ihm die Expektanz auf die Grafschaft Geroldseck, die 1634 frei wurde. Er erhielt damit einen Sitz auf der schwäbischen Bank.

1634 erhielt Adam Philipp, Graf von Kronberg (KS 49) Hohengeroldseck als Lehen, welches der kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard (KS 45) schon lange vorher für seine Familie gesichert hatte. Nun gibt es auf der Burg direkt nichts, was an die Kronberger erinnert, aber es hat sich natürlich im Kronberger Wappen damit niedergeschlagen, da nicht nur der doppelköpfige Reichsadler im Herzschild erschien (wurde erstmalig nach der Erhebung in den Freiherrenstand genutzt), sondern auch die Hohengeroldseckschen Balcken als Feld 2 und 3 im neuen Wappen.

Der Hohengeroldecksche Balcken hat sogar Eingang in das Stadtwappen von Niederhöchststadt i.T. gefunden, weil dem das Grichtssiegel des Grafen Kraft Adolf Otto von Kronberg (KS 54) zugrunde gelegt wurde.

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Hohlenfels, Burg *
Burg Hohlenfels

Burg Hohlenfels

Elisabeth von Mudersbach (FS 71c-11) brachte als Letzte ihres Geschlechts den gesamten Mudersbacher Besitz in die Kronberger Familie. Hier auf Hohlenfels starb am 17.07.1704 Johann Nikolaus von Kronberg (KS 55) als letzter seines Geschlechts. Es verwundert daher nicht, dass die Burg neben dem Hofgut Iben auch Lebensmittelpunkt von Hartmut XVI. (KS 47 und Ehemann von Elisabeth von Mudersbach [FS 71c-11]) war.

Am 17. Juli 1704 starb der kränkelnde Johann Nikolaus, Graf von Kronberg (KS 55) als letzter seines Geschlechts auf der Burg Hohenfels mit 71 Jahren. Mit ihm erlosch das Geschlecht der Herren von Kronberg und das Reichslehen ging an das Kurfürstentum Mainz zurück.

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Iben, Hofgut (bei Fürfeld) *

hofgut-ibenHartmut XIII. von Kronberg (KS 39) hat den Hof Iben am 29.6.1570, im Jahr seiner zweiten Hochzeit, von Marschall von Waldeck zu Iben (der diesen Hof als Lehen von Trier hatten) für 3.000 Taler und 2.000 Gulden gekauft. Er tat es gemeinsam mit den anderen beiden Vormündern (Wolff von Dalberg und Georg Riedesel von Eisenbach) der Brüder Walter (KS 48) und Hartmut XVI. (KS 47). Das Talschloß Iben wurde somit Lebensmittelpunkt der von Hartmut XVI. ausgehenden Linie Iben-Hohlenfels des Kronenstammes. Die Linie blieb lutherisch, als alle anderen von Kronberg zum alten Glauben zurück gekehrt waren.

Elisabeth von Mudersbach hat 1609 als Witwe des Hartmut XVI. (KS 47, † 1608) am neuen „Viehaus“ in Iben bei Fürfeld ein Ehewappen mit folgenden Text anbringen lassen:

Elßbeth vonn Cronberg Wittibin
Ein Gebornn Muderßbächerin
Erbawet Diß Viehauß fürwahr
Im Sechzehnhundert Neunte[n] Jahr

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Igersheim *

igersheim-burgeingangWalter XI. von Kronberg (FS 75) hat als Deutsch- und Großmeister des Deutschen Ordens Mergentheim zu seiner Residenz erklärt. Im Ordensschloß Mergentheim ist das Schild von Burg Neuhaus bei Igersheim als Nachbildung des Originals. Die Burg war im Bauernkrieg zerstört worden und Walter XI. (FS 75) hat den Wiederaufbau begonnen und auf der Burg den von zwei Landsknechten gehaltenen Schild angebracht.

Die Gemeinde Igersheim ist auf Umwegen zum Kronberg-Wappen gekommen. Sie war Besitz des Deutschen Ordens und der Deutschmeister Walter XI. von Kronberg (FS 75) hat ihnen ihr Gerichtssiegel verliehen, auf dem das heutige Gemeindewappen beruht.

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Igstadt *

igstadt-wappenscheibe-von-walter-fs75Im Kirchturm von Igstadt war ein Fenster vom Deutsch- und Großmeister des Deutschen Ordens, Walter XI. von Kronberg (FS 75) mit seinem Wappen. Heute ist es im Museum in Wiesbaden ausgestellt. Es hat nichts mit dem Ordensbesitz zu tun, sondern schon Walters Großvater Philipp „der Jüngere“ (FS 66) hatte die Gerichtsbarleit und die Vogtei von Igstadt vom Kloster Altenmünster zu Mainz als Mannlehen erhalten und 1515 hatte Philipp von Hessen den Komtur Walter XI. (FS 75) erneut mit der Vogtei belehnt.

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Illingen *

illingen-tor-mit-wappen-burg-kerpenKaspar II. von Kronberg (FS 77) hat 1544 Margarete von Sötern geheiratet, deren Mutter Philippa von Kerpen war. Kaspars (FS 77) Tochter Anna (FS 77e) hat wiederum Hans von Kerpen zu Fürfeld und Illingen geheiratet. Anna (FS 77e) und Hans haben ihre Wappen über dem Tor der Vorburg (die sie haben bauen lassen) der Illinger Burg angebracht. Ihr Sohn Johann Ludwig von Kerpen (FS 77e-1) war dann mit Anna Katharina von Kronberg KS 47l) verheiratet.

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Innsbruck *

weinheim-wappen-walter-fs75In Innsbruck, in der Hofgasse 3 ist am Deutschordenshaus ein ähnliches Wappen zu finden, wie es auch in Weinheim zu finden war. Es geht zurück auf Walter XI. von Kronberg (FS 75) als Groß- und Deutschmeister des Deutschen Ordens.

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Johannisberg, Schloß *

schloss-johannisburg-johann-heinrich-broemser-von-ruedesheimAuf dem Schloss Johannisberg im Rheingau gab es ein Tafelbild von der Familie Hartmut XII.von Kronberg (KS 37), was jedoch 1945 zerstört wurde. Am selben Ort hängt ein Portrait eines jungen Kavaliers im Alter von etwa 30 Jahren. Dies ist Hermann, Freiherr von Kronberg (KS 53).

Anna Sidonia Brömser von Rüdesheim (FS 82a-1), Tochter von Anna Margaretha von Kronberg (FS 82a) heiratete 1588 Johann Reichard Brömser von Rüdesheim (KS 36c-12a1), einen hohen Beamten des Mainzer Kurfürsten und Vicedom im Rheingau. Im Schloß Johannisberg im Rheingau ist ein Gemälde erhalten, das ihn mit seiner 1609 verstorbenen Frau zeigt. Er hat 1610 wieder geheiratet und ist 1624 gestorben. Aus Anna Margarethas (FS 82a) Brautschatz ist im Schloß eine Truhe von 1588 erhalten.

Die Brömsergalerie auf Schloß Johannsberg zeigt Adam Schweickard Brömser von Rüdesheim (FS 82a-4) und seinen Bruder Johann Heinrich (FS 82a-2, 1600-1668, vgl. Abb.), den letzten Sproß seiner Familie. Er hat Mainz 1648 bei den Friedenstraktaten in Münster vertreten. Seine Schwester Anna Eleonore (FS 82a-3) heiratete Wilhelm, Freiherr von Metternich. Dieser kaufte wiederum den ehemaligen „Kronberger Hof“ in Geisenheim, der damals eher als Palais Osteim bekannt war.

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Jugenheim Rheinhessen #

Im rheinhessischen Jugenheim in der Hauptrstr. 12,  findet sich ein kronbergsches Kurfürstliches Wappen geschnitzt in einer Holztür. Was den kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) mit dieser Tür verbindet, muß noch geklärt werden.

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Karben *

karben-brunnenIm Schloß Karben in Großkarben sind Spuren von Johann Eberhard von Kronberg (FS 82), letzter des Kronberger Flügelstammes und vormaliger Burggraf von Friedberg, und seiner Frau Anna Riedesel von Eisenbach zu finden. Der Ziehbrunnen im Hof zeigt das Kronberg-Riedeselsche Wappen auf (vgl. Abb.). Er hat nach 17-jähriger Tätigkeit als Burggraf für seine Verdienste von der Ritterschaft eine Schäferei und zwei Fischwasser in Klein- und Großkarben gegen einen Jahreszins von 34 Gulden und 30 Kreuzern erhalten. Die Zustimmung Kaiser Rudolfs vom 30.7.1594 damals in Regensburg liegt heute in Wien (Q. 137). Später kam noch weiterer Besitz in Karben für die Herren von Kronberg dazu. Darüber hinaus lassen sich an einigen anderen Türstürzen des Hauses ebenfalls Kronberger Wappen finden, was auf eine rege Bautätigkeit von ihm im Karbener Schloß schließen läßt.

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Karlsruhe #

Generallandesarchiv in Karlsruhe ist eine Wappentafel erhalten, die um die Klärung der Rechte der Sauerburg erstellt wurde. Da steht in der kürzeren Linie links außen Johann Heinrich, Freiherr Brömser von Rüdesheim (FS 82a-2), mit dem die Familie 1668 erlosch, was eben Anlaß für die Klärung der Erbfolge 1671 war. Neben ihm Anna Sidonia Brömser (FS 82a-1) mit Hermann, Freiherr von Kronberg (KS 53), dann Anna Eleonora Brömser (FS 82a-3), die Frau von Wilhelm von Metternich-Winnenburg. Darunter die Kronbergschen Hermann-Töchter Anna Maria (KS 53c) mit ihrem zweiten Gatten Kraft Kuno von Leyen und Maria Margreta (KS 53d) mit Ehemann Peter Johann Christoph von Bettendorf. Die Metternich-Nachkommen beginnen mit Carl Heinrich (FS 82a-31), unverheiratet, danach die drei Paare Anna Magdalena (FS 82a-35) und Lothar Walbot von Bassenheim, Philipp Emmerich (FS 82a-33) und Elisabeth Anna von Bassenheim, Anna Margretha (FS 82a-34) und Franz von Sickingen.

Karlstadt #

In der katholischen Pfarrkirche St. Andreas von Karlstadt a.M. ist das Epitaph von Friedrich von Hutten (KS 38b-1, 1590-1637), der kaiserlicher Obrist, Hauptmann des Fränkischen Kreises, und Oberschultheiß von Karlstadt war. In der Ahnenprobe sind u.a. enthalten seine Mutter Anna (KS 38b) und Anna (FS 74a) mit einem fälschlicherweise KS-Wappen.

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Kelkheim

 

 

kelkheim-altes-rathausIn Münster (heutiger Ortsteil von Kelkheim) gab es anfänglich einen Kronberger Hof und später auch eine Kronberger Mühle.

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Im Rettershof (heute gehört der solitär angelegte Hof zum Ortsteil Fischbach in Kelkheim) wurde zu Beginn der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein schmiedeisernes Tor mit verschiedenen Wappen errichtet. Eines der Wappen verweist auf die Kronberger.

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Klattau #

 

 

Graf Kraft Adolf Otto von Kronberg (KS 54) ist 1692 in Böhmen gestorben und in Klattau beigesetzt worden.

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Kleinwallstadt *

kleinwallstadt-kreuzigungsgruppeAm Südausgang des Dorfes Kleinwallstadt steht eine Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1606 mit dem kurfürstlichen Kronberger Wappen, dass auf den kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) zurück geht.

Klingenberg *

klingenberg-brunntorturmAm südlichen Torturm der Stadt Klingenberg am Main hat sich der kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) mit seinem Ahnenwappen verewigt.

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Kocherstetten *

kocherstetten-kircheEberhard IX. von Rosenbergs (KS 32a-22) Schwester, Anna (KS 32a-21, † 09. April 1548) , war in erster Ehe mit Kaspar von Stetten zu Kocherstetten († 1514) und in zweiter Ehe mit Wolf von Stetten († 18.11.1547) verheiratet. Annas (KS 32a-21) Epitaph steht in der Kirche von Kocherstetten und das dort findbare Kronbergwappen geht auf ihre Großmutter Anna von Kronberg (KS 32a) zurück.

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Königstein *

koenigstei-wappensteinDurch das Aussterben der Grafen von Stolberg kam Königstein im Taunus 1581 wieder zurück zu Kurmainz und wurde Amt und Oberamt. Das Kronbergsche Kurfürstenwappen (vgl. Abb.) wurde an eine Mauer am heutigen Amtsgericht versetzt, während am neueren Gerichtsgebäude das Wappen von Lothar Franz von Schönborn von 1727 prangt. Inzwischen ist es auch dort verschwunden, aber im kleinen Stadtmuseum im Torhaus zu finden.

In der Königsteiner Marienkirche sind mehrere Epitaphe mit Kronbergschen Wappen zu sehen. Anna Maria, Freiin von Kronberg (KS 53c) heiratete den 28 Jahre älteren Johann Dietrich von Rosenbach († 08. Mai 1656). Er war von 1636 ab kurmainzischer Oberamtmann in Königstein. Dort in der Marienkirche steht sein Epitaph. Ihr Kind ist mit 3 Jahren, 8Monaten und 13 Tagen am 02. Mai 1642 an Blattern verstorben. Sein Epitaph steht ebenfalls in der Marienkirche in Königstein, wenn auch im Vorraum

Die Wappen von Maria Margaretha, Freiin von Kronberg (KS 53d) und ihrem Mann Peter, Freiherr von Bettendorf († 1642) sind auf dem Epitaph ihrer Tochter Anna Catherina († 19.1.1641) zu finden. Er steht in der katholischen Pfarrkirche in Königstein. Maria Margaretha hat danach größtenteils auf dem Hellhof in Kronberg gelebt, den die Bettendorfs vom Kronberger Flügelstamm geerbt hatten.

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Krautheim, Burg #

Krautheim im Jagsttal war ein wichtiger Amtssitz im Mainzer Oberstift. Die Burgruine Krautheim ist ein Beispiel aus der Blütezeit des Deutschen Burgenbaus (Dehio). Teil der Burg ist die 1225 – 1233 erbaute Kapelle, an die sich das Schloss anschließt und aus der Zeit vom kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) stammt. Daher auch sein Wappen an der Wand, dessen Inschrift leider nicht mehr erhalten ist.

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Kreuznach, Bad *

kreuznach-kronberger-hofDer „Kronberger Hof“ im damaligen Kreuznach war nicht nur bis 1685 Teil des Gutes der Herren von Kronberg insgesamt, sondern er hatte auch wirtschaftliche Bedeutung, da dort eine beträchtliche Menge des Weines gekeltert wurde, den die Kronberger in den umliegenden Lagen anbauten. Dieser Kronberger Hof lag direkt an der damaligen Stadtmauer von Kreuznach, von der bis heute Reste dort erhalten sind. Leider ist von den Wappensteinen, die es mal gab, keiner mehr erhalten. Aber das bauliche Ensemble steht bis heute vollständig erhalten und eine kleine Gedenktafel erinnert an die „Cronenberger“ Geschichte des Hauses.

 

Kronberg *
Burg Kronberg als Postkartenmotiv

Burg Kronberg als Postkartenmotiv

Die Stadt sowie die Burg Kronberg als Stammsitz derer von Kronberg (mit kurzen Unterbrechungen) hat natürlich die meisten Zeugnisse aus der Vergangenheit, obwohl schon vieles durch die verschiedenen Zerstörungen, Stadtbrände uvm. der letzten Jahrhunderte abhanden gekommen ist. Zur besseren Übersichtlichkeit sind mehrere Detailseiten vorhanden:

Ob die Ritter von Eschborn im 12. Jahrhundert den Bergsporn und das Tal am Fuße des Altkönigs im Taunus bereits als Lehen gemeinsam mit Eschborn hatten oder nicht ist heute nicht mehr feststellbar. Fest steht aber, dass sie zu dieser Zeit unfreie Ministeriale der königlichen und kaiserlichen Krone waren und zur Wende vom 12. zum 13. Jhd. auf besagtem Berg mit dem Bergfried ihre Burg begründeten. Es wird gemutmaßt, daß die Burg auf dem Berg, der der Krone gehörte, Cronburg und später Cronberg genannt wurde. Fest steht wiederum, dass Otto (10), Sohn von Hartmut I. von Askeburne (3), der Erste war, der 1230 mit dem Namen Kronberg in einer Urkunde auftaucht. Seine Brüder folgen ihm alsbald. Dem ersten Teil des heutigen Freiturmes folgten alsbald weitere kleine Gebäude und auch eine kleine Ansiedlung von Handwerkern und Bauern. Es war mit seinen knapp 20km² wohl eines der kleinsten Lehen der Krone.

Nachdem Hartmut V. (KS 26) und Walter V. (57) bedeutende finanzielle Wahlhilhilfe an Kaiser Ludwig den Bayern gegeben hatten, erteilte dieser im Gegenzug 1330 die ersten Stadtrechte, woraufhin Kronberg sofort eine Mauer erhielt, die zum Teil heute noch erhalten ist. Mit dieser Urkunde durften bis zu 12 Juden in Kronberg wohnen, insoweit sie freiwillig dorthin zögen. Offensichtlich wohnten dort aber bereits einige Juden, denn bereits 1330 war innerhalb der Stadtmauern auch eine Synagoge in der Eichenstraße zu finden.

Kaiser Karl der IV. verlieh der Stadt 1367 wesentlich konkretere Stadtrechte:
– das Recht zur Blutgerichtsbarkeit mit einem Gericht von bis zu 7 Schöffen,
– die Bürger von Kronberg durften ein Rat mit 9 Mitgliedern bilden, der jedoch den Kronberger Herren unterstand und
– an jedem Mittwoch durfte ein Markt abgehalten werden, was vor allem den Frankfurtern ein Dorn im Auge war.

Anfang des 15. Jhd. begann die Burg und die Stadt zu blühen, was aber 1437 durch den großen Stadtbrand jäh unterbrochen wurde, der im Tal begann und durch den Südwind den Hang hinauf in die heutige Altstadt getragen wurde und der sogar die Johanniskirche zum Opfer fiel. Wurde ab 1390 nach dem Sieg über die Frankfurter die Kronberger Stadtmauer nach Osten erweitert, so wurde sie nach dem Brand nach Süden und Westen um das Tal geführt. Nach dem Brand entstanden die zum Teil heute noch beachtlichen Bauten auf der Burg sowie in der Stadt der Hellhof, die Westerburg, der Schafshof uvm.

Gelebt haben die beiden Stämme mit- und nebeneinander in Burg und Stadt und teilten sich Rechte und Pflichten zu gleichen Teilen auf. Schon bald bildete sich eine Ganerbenschaft, die erstmals 1429 durch Kaiser Sigismund privilegiert wurde. Ziel des Ganerbenvertrages war, den Gesamtbesitz im Rahmen der blühenden Familienzweige zu halten. Diese Verträge wurden im 17. Jhd. durch die Kaiser Rudolf und Matthias wiederholt bestätigt. Andererseits war man durch die anfängliche Winzigkeit des Lehensgebietes auch zu einem erträglichen Miteinander gezwungen, da das geteilte Gut zu klein für jeglichen Stamm gewesen wäre.

Es gab aber auch ein geregeltes Neben- und Miteinander zwischen den Herren von Kronberg und der Kronberger Bürgerschaft, was über nicht nur über die Jahrhunderte hielt und ausgebaut wurde, sondern was Auswirkungen bis in das 19. Jhd. hatte, als es die Herren von Kronberg schon lange nicht mehr gab.

So blieben die Herren von Kronberg bis auf eine kurze Zwischenzeit wirklich auch die Herren der Stadt Kronberg. Auslöser der kurzen Unterbrechung war Harmut XII. (KS 37), der leidenschaftlicher Unterstützer von Martin Luther war und zwischen 1520 und 1523 mehrere reformatorische Flugschriften veröffentlichte, die im gesamten Reich Beachtung fanden. Gemeinsam mit seinem Freund Franz von Sickingen unterstützte er Luther wo er nur konnte. Als sich das Blatt militärisch wendete, wurde Burg und Stadt Kronberg durch die Erzfürsten von Trier und der Pfalz sowie vom Landgrafen Philipp von Hessen belagert und beschossen, so dass Harmut XII. (KS 37) fliehen musste und Kronberg 1522 hessisches Landstädtchen wurde.

Als 1541 die Stadt Kronberg wieder an die Herren von Kronberg rückübertragen wurde, sicherte sich der Landgraf von Hessen nicht nur ein Öffnugsrecht der Burg sondern auch den Beibehalt der lutherischen Konfession in der Stadt Kronberg, die er selbst 1526 dort eingeführt hatte. Nachdem der Ohrenstamm bereits 1461 ausgesorben war, erlosch der Flügelstamm 1617. Mit Johann Nikolaus, Graf von Kronberg (KS 55) starb 1704 das gesamte Geschlecht derer von Kronberg aus. Danach fielen die Besitzungen an Kurmainz und das Schloß wurde Sitz des kurmainzer Amtmanns. Bereits 1710 war die Rezeptur an der Stelle fertig gestellt, wo vorher die Westerburg des Flügelstammes ihren Platz hatte und der Amtmann konnte dort seine Geschäfte aufnehmen.

1802 kam die Landesherrschaft durch den Reichsdeputationshauptausschuss an das Herzogtum Hessen-Nassau (ab 1805 Nassau) und 1866 an das Königreich Preußen.

Das Stadtwappen der Stadt Kronberg wurde erst 1907 entwickelt, nachdem ein Historiker die Frage nach einem historischen Stadtwappen gestellt hat. Bis 1550 stellten die Herren von Kronberg ihre Siegel der Stadt zur Verfügung, dann wurde dies durch den oftmaligen Gebrauch lästig und sie übergaben dem Gericht ein eigenes, was nur aus einer Beschreibung bekannt ist. Es zeigte einen Turm, der mit einem bekrönten Schild belegt war, in dem ein Eisenhut stand. Da Eisenhüte auch als Berge angesprochen werden, ist dies ein redendes Wappen. Dies war das Kronberger Gerichtssiegel von 1681. Dieses Siegel geht aber nicht von dem quartierten Schild der Kronberger aus, sondern von dem Grafenwappen, wie es Adam Philipp oder Kraft Adolf Otto (der Verleiher des Gerichtssiegels) geführt haben. Daher spielt der rote Balken des Geroldsecker Schildes im oberen Teil des Stadtwappens eine Rolle, freilich nicht mehr in Gold, sondern in Silber und die Vierteilung des Schildes ist wie im Grafenwappen aufgegeben worden.
Dieses Wappen – „in geteiltem Schild oben dreimal von Silber und Rot geteilt, unten in Silber drei (2:1) blaue Eisenhüte, auf dem Schild aufgesetzt eine goldene Krone aus der ein schwarzer Federbusch herauswächst“ ist 1907 am Portal der Turn- und Stadthalle erstmals angebracht worden.

Der 1889/90 erbaute obere Teil der Volksschule hatte dagegen noch ein Kronenstamm-Wappen im Giebel über dem alten Haupteingang. Da die ehemalige Volksschule im Rahmen der Sanierung des Berliner Platzes in Kronberg abgerissen wurde, ist damit auch dieser Wappenstein verschwunden.

Zu Kronberg insgesamt gibt es kein zusammenfassendes Ortsblatt, weil es zu unübersichtlich würde. Deswegen gibt es zu den einzelnen Orten in Kronberg separate Ortsblätter.

 

Ladenburg *

Johann Georg (auch Hans Jörg gen.) von Kronberg (KS 46), jüngster Sohn von Hartmut XIII. (KS 39), hat 1587 Anna von Dalberg geheiratet und mit ihr auf dem Kronberger Hof in Ladenburg gelebt. Er war Kurmainzer Rat und kurze Zeit Amtmann zu Höchst und Hofheim. Hans Georg (KS 46) und seine Frau Anna haben das Kronberger Gut (gehörte ursprünglich Hartmut XIII.) renouviert und erweitert, was ursprünglich eine Tafel von der Pforte des Kronberger Hofes bezeugte. Heute hängt diese Tafel am Lobdengau-Museum in Ladenburg. Dieser Kronberger Hof in Ladenburg kam im 19. Jhd. in den Besitz der Grafen von Wiser in Leutershausen. Es ist dort ein ganzer Teil an Bauschmuck aus der Ladenburg zu finden, so z.B. ein Kronenstammwappen, was nicht zu dieser Tür gehört, die Wappen von Kronberg und Dalberg an einem Torbogen und schließlich die Bekrönung der Einfahrt in den Wirtschaftshof, die auf der Vorder- und Rückseite die vollständigen Wappen von Johann Georg von Kronberg (mit der Jahreszahl 1594) und seiner Frau Anna von Dalberg zeigt.

Prunkstück der Stadt ist das Tor, welches im Bischhofshof in Ladenburg zu sehen ist. Es soll von der 1596 erbauten Kronberger Mühle sein (1960 durch Brand vernichtet), ist aber wahrscheinlich das Portal des Schlosses der Herren von Kronberg. (???)

In St. Sebastian in Ladenburg ist ein Epitaph von zwei Söhnen Johann Georgs und Anna von Kronberg, Hartmann Wolfgang und Hans Schweickard.

An der St. Galluskirche in Ladenburg war ursprünglich der Grabstein von Anna von Dalberg, der aber inzwischen verschollen ist. Sie ist 1629 gestorben. Johann Georg, der bereits 1608 starb, wurde auf diesem Stein mit einem Reichsfreiherrenwappen geehrt, obwohl er es selbst nicht mehr erlebt hatte.

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Laibach, Schloß #

Schloß Laibach war Eigentum derer von Muggenthal. 1611 heiratete Anna Maria von Kronberg (KS 46b) Erhard von Muggenthal, Herr zu Laibach und Moßbach. An der Schlosskapelle von Laibach ist eine Rosenkranzmadonna mit dem Wappen der Kronberger Kronenstamms. Am Eingang zum Treppenturm des Schlosses Laibach ist ein Allianzwappen Muggenthal-Kronberg mit der Jahreszahl 1615 zu sehen.

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Lauterbach *

lauterbach-stadtkircheIn der Lauterbacher Stadtkirche ist der Grabstein von Johann Riedesel von Eisenbach (1490-1550) und seiner Frau Klara von Kronberg (KS 36a) zu finden. Außerdem stehen etliche Epitaphe ihrer Nachkkommen dort. Das Schloß Eisenberg, in dem das Ehepaar lebte, ist unweit von Lauterbach.

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Leutershausen *

leutershausen-entree-zum-alten-schloss-wiserIm Schloß Wiser in Leutershausen sind viele Bauelemente vom Kronberger Hof oder der Kronberger Mühle aus Ladenburg gelandet, so z.B. ein Kronenstammwappen, was nicht zu dieser Tür gehört, die Wappen von Kronberg und Dalberg an einem Torbogen und schließlich die Bekrönung der Einfahrt in den Wirtschaftshof, die auf der Vorder- und Rückseite die vollständigen Wappen von Johann Georg von Kronberg (KS 46, mit der Jahreszahl 1594) und seiner Frau Anna von Dalberg zeigen. Der Graf von Wiser kam im 19. Jh. in den Besitz des Kronberger Hofes von Ladenburg und hat offensichtlich etlichen Bauschmuck „exportiert“.

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Lich *

lich-stiftskircheFrank „der Ältere“ von Kronberg (OS 61) hat wohl nach seinem aktiven Leben seine zweite Lebenshälfte in Lich verbracht. So ist es zu erklären, dass wir sein Epitaph in Licher Stiftskirche finden. Er ist wohl 1462 hier beigesetzt worden.

Ebenfalls in der Stiftskirche zu Lich ist auch seine einzige Tochter Elisabeth (OS 61a) beigesetzt worden. Das Epitaph in Lich zeigt sie mit ihrem Gatten Johann von Solms.

Lohr a.M. #

Im Brunnenhaus von Lohr a.M., welches sich im Brunnenwiesenweg befindet ist ein Wappen von Hartmut XIV. von Kronberg (KS 44) erhalten geblieben. Das Brunnenhaus ist zwar erst 1819 erbaut worden, aber es ist nicht klar, wo es vorher installiert war. Oben ist das Wappen vom Kurfürsten Wolfgang von Dalberg (1582-1601) mit der Jahreszahl 1586, unten rechts das Stadtwappen und links das Kronenstammwappen von Hartmut XIV. (KS 44).

In Lohr am Main im Kaibachweg 3 ist ein bescheidenes Wappen von 1611 zu finden, bei dem aber auch nicht klar ist, wo es ursprünglich herstammt. Die Jahreszahl, das Kronbergsche Kronenstammwappen sowie das Mainzer Rad läßt auf den kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) schließen. Das Wappen ist in Form zweier Tartschenschilder dargestellt.

In St. Michael in Lohr ist das Epitaph von Georg Friedrich von Kerpen (KS 47l-4), Sohn von Anna Katherina von Kronberg (KS 47l) und Johann Ludwig von Kerpen (FS 77e-1), der am 30. Mai 1629 mit 10 Wochen starb. Die Familie wohnte in Lohr, weil Georg Friedrich kurmainzer Oberamtmann in Lohr war.

Mainz *

mainz-gerichtswappenDa Mainz das große geistige und weltliche Zentrum ganz in der Nähe von Kronberg war, sind bis heute eine Menge an Spuren der Kronberger in dieser Stadt zu finden. Die meisten gehen aber wohl auf den kurmainzer Erzbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) zurück.

Unter dem Kronberger Kurfürsten bekamen die Jesuiten an der Mainzer Universität ihr erstes eigenes Gebäude (1615 – 1617 erbaut) – dem Domus Universitatis. Über seinem Portal ist das Kronbergsche Wappen. im Altertumsmuseum von Mainz ist die Sturmglocke von St. Stephan ausgestellt, die ebenfalls das Kronbergsche Kurmainzer Wappen zeigt. Sie wurde 1615 von Johann Klapperbach gegossen. 1611 wurde in Mainz unter Johann Schweickard (KS 45) das Mainzer Stadtgerichtsgebäude errichtet, was ebenfalls sein Wappen trug. Das alte Gerichtsgebäude wurde 1834 abgerissen und das Wappen an das neue Gebäude übernommen. Dieses wiederum wurde 1945 zerstört. Heute ist es am Haus am Markt 4 angebracht (vgl. Abb.). Im Mainzer Dom (Nordseite) ist in der Galerie der Erzbischöfe auch das Fenster für Johann Schweickard (KS45). Er starb am 17.9.1626 in seinem Aschaffenburger Schloß und wurde über Wasser (über den Main) nach Mainz überführt. Im Ostchor des Mainzer Doms wurde er in eine schon zu Lebzeiten vorbereitete Gruft gelegt. Mainz war von 1631 bis 1636 von Schweden besetzt, die schwere Zerstörungen zurück ließen, so auch sein zerstörten Grabstein. Heute ist nur noch eine rote Sandsteintafel mit einer Inschrift zum Gedenken an ihn verblieben. Sie stammt aus der 1872 geöffneten Gruft und befindet sich heute im Kreuzgang neben dem Eingang zum Dommuseum. Die vier bekannten Ahnenwappen umrahmen das des Kronberger Kurfürsten und Erzbischofs.

Im Lesesaal des Gutenberg-Museums in Mainz hängt ein Kanoniker-Kalender mit dem Wappen von Simon von Kronberg (FS 71b). Er war schon 1506 Domizellar in Mainz und ist 1540 als 60-jähriger Domherr von Mainz dort auch begraben worden. Der Mainzer Drucker Peter Schöffer hat davon 3 Ausgaben hergestellt, wobei das ausgestellte Exemplar zur dritten Auflage gehört (1476). Das Flügelstammwappen hat die Form einer Tartsche und als Schildhalter hat Simon (FS 71b) einen Engel gewählt, dessen Flügel zugleich an die Helmzier seines Stammes erinnert.

Im Mainzer Dom (Westquerschiff, Südseite) ist das Grabmal von Johann Friedrich Karl von Ostein (KS 42g-141), der über 20 Jahre Erzbischof und Kurfürst von Mainz war. Das Kronberg Wappen steht für seine Urgroßmutter Barbara von Kronberg (KS 42g).

Im Mainzer Dom ist Hartmut XIV. (KS 44) beigesetzt, jedoch wurde seine Grabplatte im II. WK zerstört.

In Mainz gab es mehrere „Kronberger Höfe“, von dem aber keiner mehr erhalten ist.

Marburg *

marburg-elisabethkircheIn der Elisabethkirche in Marburg ist eine Gedenktafel, die einen direkten Hinweis auf den ältesten Herren von Kronberg gibt, einen Hartmut von Kronberg (8c). Er war Komtur des Deutschen Ordens in Elbing und danach in Thorn und ist von 1260 bis 1262 in Marburg nachgewiesen. Weiterhin wird er 1273 als Deutschordensritter in Frankfurt-Sachsenhausen genannt. In der selben Kirche ist auch unter den Deutschmeistern Walter XI. von Kronberg (FS 75) zu finden.

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Markelsheim *

wappenDie Gemeinde Markelsheim ist auf Umwegen zum Kronberg-Wappen gekommen. Sie war Besitz des Deutschen Ordens und der Deutschmeister Walter XI. von Kronberg (FS 75) hat ihnen ihr Gerichtssiegel verliehen, auf dem das heutige Gemeindewappen beruht. D.h. das Kreuz links oben müßte eigentlich schwarz sein, da es für den Deutschen Orden steht, rechts die bekannten kronbergschen Eisenhütlein auf Silber und Rot darunter. Unten in Gold über grünem Dreiberg die schwarzen Großbuchstaben M und A, begleitet von drei kleinen schwarzen Kreuzen.

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Meisenheim Glan #

Anna Ursula von Kronberg (KS 47b) und ihr Mann Johann Phillip Boos von Waldeck und Montfort († 28. April 1632) sind auf seinem Epitaph in der Schloßkirche zu Meisenheim am Glann wiederzufinden.

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Mergentheim, Bad #

mergentheim-deutschordenshausDer Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ordens, Walter XI. von Kronberg (FS 75) hat Mergentheim zur Ordensresidenz bestimmt und im Ordensschloss ist sein (modernes) Wappen an der Wendeltreppe und vor dem Eingang zum Museum ist die Nachbildung seines Schildes von Burg Neuhaus bei Igersheim zu finden.

Walter (FS 75) hat sein Grabmal in der Marienkirche zu Mergentheim 4 Jahre vor seinem Tod selber anfertigen lassen, die Rechnung ist erhalten. Das Todesdatum wurde 1547 im Nachgang eingefügt. Auffallend ist, das die Ahnenprobe falsch ist, was offensichtlich auf den Willen Walter (FS 75) als Auftraggeber der Grabplatte zurück geht. Eine wirkliche Begründung dazu gibt es aber nicht.

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Mörlheim (bei Landau) *

moerlheim-st-martinHier in St. Martin sind Katharina von Kronberg (FS 70d) und ihr Mann Johann Kämmerer von Worms, gen. von Dalberg begraben.

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München #

Noch im Todesjahr der ersten Frau Magdalena Brendel von Homburg heiratete Hartmut XV. von Kronberg (KS 42) Anna Kunigund Frei von Dehrn. Von 1607 stammendie Kacheln, die im Bayrischen Nationalmuseum in München (Keramikabteilung) ausgestellt sind.  Sie stammen aus dem Deutschordenhaus aus Aschaffenburg, dass von Hartmut XV. (KS 42) als Kronberger Hof erbaut worden ist. Ca 90 Kacheln mit Kronbergischen Wappen hat der Direktor des Museums aus seiner privaten Sammlung an sein Haus verkauft.

Von seiner zweiten Hochzeit hat Hartmut XV. (KS 42) ein Gemälde „Die Verspottung Christi“ hinterlassen, was heute in der Münchner Pinakothek hängt. Er war damals Vicedom in Aschaffenburg.

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Münster (Kelkheim)

 

 

kelkheim-altes-rathausIm ehemaligen Dörfchen Münster, dass heute zu Kelkheim gehört, gab es einen Kronberger Hof und auch eine Kronberger Mühle. Der Kronberger Hof befand sich an der Stelle, wo heute das „Alte Rathaus“ steht. Dieses war wiederum der Hof der Freiherren von Bettendorf, der 1789 auf den Grundmauern des Kronberger Hofes erbaut wurde. Der Schlußstein eines Tores der ehemaligen Kronberger Mühle von Münster mit dem Allianzwappen Kronberg/Sickingen ist heute an der Nordwand (Straßenseite) des Alten Rathauses zu finden. Im Alten Rathaus steht im Foyer ein Kronberger Güterstein im Fußboden eingelassen. Die Jahreszahl 1591 sowie ganz oben  die Buchstaben F • v • C.  weisen auf Franz von Kronberg (KS 43, † 1605).

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Nauheim, Bad *

 

 

nauheim-giebelansichtIm damaligen Nauheim (heute Bad Nauheim, Burgstraße) hat Klara von Kronberg (KS 38d), Schwester von Hartmut XV. (KS 42), und ihr erster Mann, Heinrich von Selbold († 1578) ihren Besitz ummauern lassen und über dem Eingangsportal ein gemeinsames Wappen installiert (1572). Dieses ist heute am Giebel eines Wohnhauses in der Burgstraße 20 zu sehen, ungefähr da, wo einstmals auch die Mauer verlief.

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Neckarbischofsheim *

neckarbischofsheim-kircheIn Neckarbischofsheim in der Totenkirche finden wir am Grabmahl der Margarethe von Neipperg (1500 – 1547). Auf der Spindelseite ist ein Wappenverweis auf ihre Urgroßmutter Loricha von Kronberg (KS 30g).

Helena von Seckendorff zu Eschelbronn (KS 36c-222) heiratete Johann Friedrich von Eltz und ist als Witwe am 19. Dezember 1624 in Neckarbischofsheim gestorben. Ihre Tochter Helena (KS 36c-222-1) wiederum war die zweite Frau von Ludwig Karl von Helmstadt. Ihr Epitaph in der Totenkirche von Neckarbischofsheim zeigt u.a. das Kronbergwappen, wenn auch auf der verkehrten Seite. Es steht für Urgroßmutter Walburga Lorichias von Kronberg (KS 36c).

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Neubrunn #

1484 kam Neubrunn vom Deutschen Orden zu Kurmainz. Hier hatte die Ballei Franken ursprünglich das Spital eingerichtet, was dann nach Stadtprozelten zog. Am Tor der Burg Neubrunn ist ebenfalls ein kronbergsches Kurfürstenwappen von Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) von 1617 zu finden. Daneben ist das Wappen seines Vorgängers Bertold von Henneberg (1484 – 1504), um den Mann zu ehren, unter dem Neubrunn zu Kurmainz gekommen ist.

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Neuhaus, Burg (s. Igersheim)

Informationen zu Burg Neuhaus sind unter Igersheim zu finden.

Neuweier, Unteres Schloß *

neuweier-schloss-eingangDas Untere Schloß zu Neuweier bei Baden-Baden gehörte lange denen von Bachs. Nach dem Tod von Georg von Bachs als Letzter seines Geschlechtes († 1538) ging es an die Kinder seiner Schwester. Katharina (Frau von Kaspar I. von Kronberg (FS 76), brachte Neuweier 1521 in ihre Ehe mit Philipp von Dalberg (1490-1533) ein, aus dem Philipp von Dalberg (FS 74b-1, 1529-1590) stammt. Sein Wappen und das seiner Mutter ist am Eingang des Schlosses. Die Inschrift am Treppenturm lautet: „Philips Kemerer von Worms gnant von Dalberg hais ich [.] Im Iar 1549 baut ich dich[.] Damit meiner zu gedencken lis ich hawen disen mein und meiner Mutter Catharina geborn von Cronberg Schild und Helm[.] Gott ich unser beider Selen bevele[.] Zeit bringt Rosen[.]“.

Ein zweites Wappenpaar ist am Erker über dem Eingangstor am Schloßgraben mit der Zahl 1548.

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Niederhöchststadt (Eschborn) #

niederhoechstadt-wappenNiederhöchststadt gehörte nicht zum Reichslehen der Herren von Kronberg, sondern es ging 1328 aus dem Besitz der Herren von Falkenstein an sie. 1587 wurde die Nikolauskirche in Niederhöchststadt erweitert, natürlich mit Unterstützung von Johann Georg von Kronberg (KS 46). Bis 1951 war am Türsturz des Seiteneingangs sein Wappen verewigt, was heute im Neubau die Rückfront des Kirchenraumes schmückt.

Niederhöchststadt, was zum Territorium, wenn auch nicht zum ursprünglichen Reichslehen der Herren von Kronberg gehörte lehnte sich zunächst an ein Gerichtssiegel von 1670 an, was wahrscheinlich unter dem Reichsgrafen Kraft Adolf Otto von Kronberg (KS 54) verliehen wurde. Es enthielt ein Feld mit dem Geroldsecker Roten Balken, dazu die Helmzierde von Kronen- und Flügelstamm sowie von Hohengeroldseck. Niederhöchststadt hat 1950 ein Wappen beantragt. Ergebnis war ein geteiltes Schild mit dem rechtsseitigen Roten Hohengeroldsecker Balken auf Gold und links einen blauen Eisenhut auf Silber.

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Oppenheim *

oppenheim-kronberger-hof Oppenheim war eigentlich eine Stadt des Reiches, kam aber früh als Pfand des Reiches an Mainz und dann für lange Zeit an die Pfalzgrafen. In der Stadt sind die Herren von Kronberg als Amtmänner, Schultheißen oder als Ratsverwandte, aber auch als Burgmannen auf der Burg Landskron über der Stadt zu finden. Ende des 15. Jhd. besaßen sie einen Kronberger Hof unterhalb von St. Katharina, der der französischen Vernichtungswut von 1689 zum Opfer fiel. Heute sind nur die Außenmauern und das alte Eingangsportal erhalten (vgl. Abb.). Die Katharinenkirche war neben der Burgkapelle und der Johanniskirche in Kronberg die wichtigste Grablege der Herren von Kronberg, von der kaum etwas geblieben ist. Im Gewölbe des Kronberger Hofes in Oppenheim lagerten wichtige Archivalien, u.a. wichtige Familienverträge.

Die Katharinenkirche in Oppenheim ist das schönste gotische Bauwerk am Rhein zwischen Straßburg und Köln. Im pfälzischen Erbfolgekrieg ist sie jedoch unter der Verbrennt-die-Pfalz-Politik Ludwig XIV völlig ausgebrannt. Teile des Westchores stürzten ein. Daher sind alle Kirchenfenster mit einer Ausnahme verloren gegangen. Im 19. Jhd. hat man sich um Ersatz bemüht. Im linken Fenster des Ostchores haben die von Kronbergs ihr Wappen, wenn auch in völlig falschen Farben.

Sehr prächtig ist das Epitaph von Anna Sidonia, geb. Brömser von Rüdesheim (FS 82a-1), der ersten Frau von Hermann, Freiherr von Kronberg (KS 53) in der Kronberger Johanniskirche. Sie starb am 04. August 1619 in Oppenheim, da die gesamte Familie dort lebte. Die 16 Familienwappen erzählen die Geschichte der Familie. Die Abkürzung D.O.M.S. steht für deo optimo maximo sanctum (Gott, dem Gütigen und Allmächtigen). Eine Übertragung ins heutige Deutsch des Textes würde ungefähr so lauten: „Zum Gedächtnis und zu Ehren der hochedlen Gattin von frömmster Gesinnung und beispielhaftem Lebenswandel, der Anna Sidonia Brömserin von Rüdesheim [FS 82a-1]. Sie wurde 1589 geboren, hat sich am 29. September (den 3. Kalenden des Oktober) 1606 glücklich verheiratet und wird von sechs Söhnen und fünf Töchtern schmerzlich vermisst. – Nachdem sie dreizehn Jahre lang die liebenswerteste Gattin war, ist sie am 4. August (am Vortag der Nonen des August) 1619 vier Tage nach der elften Geburt fromm und friedlich entschlafen und in der Katharinenkirche in Oppenheim begraben worden. Hermann von Kronberg [KS 53], der untröstliche Gatte, hat dies Denkmal errichten lassen (H.M.P.C. = hoc monumentum poni curavit). Es ist die erste Ahnenprobe mit 16 Wappen.

Wohnort der Familie war der „Kronberger Hof“ unterhalb der Katharinenkirche. Er war Teil des Gutes der Herren von Kronberg,

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Osterspai am Rhein *

osterspai-wappenDas Wappen von Anna Ursula von Kronberg (KS 47b) und ihrem Mann Johann Philipp Boos von Waldeck und Montfort ist in Osterspai am Rhein, am Pfarrhaus in der Kirchstraße, allerdings in schrecklich falschen Farben und absolut unheraldisch. Die sind wohl das Ergebnis der Renouvierung von 1840. Die Boos von Waldeck trugen in Osterspai das Kirchenpatronat zu Lehen, erst von den Isenburg, später von Kurtrier.

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Petersberg (Fulda) #

fulda-petersberg-hutten-epitaphConrad Wilhelm von Hutten (KS 38b-11X?), Sohn von Johann von Hutten (KS 38b-11) und seiner Frau Anna Maria, ist in der Krypta der Peterskirche im heutigen Fuldaer Stadtteil Petersberg zu finden. Er war Probst von Petersberg und hat sich als Stiftsherr zu Fulda Bonifaz genannt. Wolfgang Ronner hat noch die einzelnen Wappensteine gesehen. Heute ist die Grabplatte selbst noch in der Krypta zu finden, aber die Wappensteine sind abgebaut und in einem Nebenzimmer verwahrt. Aber gerade der Kronberger Wappenstein, der auf seine Großmutter Anna von Kronberg (KS 38b) zurück geht, fehlt.

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Prag *

Johann Eberhard von Kronberg (FS 82) wurde 1605 vom kurmainzer Erzbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) mit drei anderen Herren nach Prag geschickt, um dort die jura regalia zu empfangen. Johann Eberhard (FS 82) war damals bereits 62 Jahre alt und hatte noch das Amt des Friedberger Burggrafen inne. Zur damaligen Zeit residierte der Kaiser Rudolf II. in Prag.

Nach Information von Wolfgang Ronner haben im 14. Jhd. einige Kronberger auch in Prag studiert (Die Herren von Kronberg und ihre Frauen, S. 18) aber in seiner Regestensammlung lassen sich dazu leider keine Belege finden.

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Rettershof (Kelkheim)

kelkheim-rettershof-torffluegelDer heutige Rettershof war ein mittelalterliches Kloster. 1146 hat Graf Gerhard von Nüring es als Pämonstratenkloster gegründet und es hatte über Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte. Die letzten dort verbliebenen Nonnen wurden 1559 von Graf Ludwig von Stolberg vertrieben und ca. 20 Jahre danach fiel das ehemalige Kloster (damals wahrscheinlich schon als Wirtschaftshof genutzt) als Eigentum der Herrschaft Königstein durch deren Aussterben im Jahre 1581 an Kurmainz zu. Heute gehört es der Stadt Kelkheim.

Das schmiedeeiserne Tor nimmt die Wappen derer auf, die für das vormalige Kloster bzw. den Rettershof von Bedeutung waren, unter anderem das Kronberger Wappen.

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Rieneck #

Die Burg Rieneck wurde in der Mitte des 12. Jhd. vom Grafen von Loon und Rieneck erbaut, um eine Abgrenzung gegen die benachbarten Territorien (u.a. Kurmainz) zu bilden. 1559 fiel Rieneck an Kurmainz und so kommt es, dass einige Kronberger dort als Amt- oder Oberamtmänner im Mainzer Dienst waren. Es gab aber auch Eigentums- bzw. Lehensanteile der Kronberger in der Grafschaft Rieneck, wie Dokumente von 1370 (Nr. 1090) sowie 1396 (Nr. 1132) belegen.

So ist z. B. Hartmut XIV. von Kronberg (KS 44) als Oberamtmann in Rieneck tätig.

Am Aufgang zur Burg Rieneck ist in der Mauer ein Wappen des kurmainzer Erzbischofes Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) mit der Jahreszahl 1625 zu sehen. Unten am Parkplatz ist ein weiterer solcher Wappenstein in der Mauer zu finden, der aber stärker verwittert ist.

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Rockenberg #

Werner von Bellersheim, genannt von Rockenberg und seine Frau Elisabeth von Kronberg (KS 26b) haben gemeinsam mit ihrer beider Eltern die vormalige Klause Rockenberg zum Kloster Marienschloß für Zisterziensernonnen gestiftet. Werner und Elisabeth (KS 26b) haben zusätzlich noch eine Hofstelle zum ewigen Seelenheil ihrer beider Eltern gestiftet. Werner und Elisabeth (KS 26b) sind beide in Rockenberg verstorben und ihre Grabsteine sind bis heute erhalten. Sie lagen zuerst im ehemaligen Kloster, ws jedoch im 30-jährigen Krieg schwer gelitten hat. 1773 wurde an der Stelle eine barocke Kirche geweiht in deren Vorhalle die beiden Steine übertragen wurden. Heute ist diese Kirche die Anstaltskirche der JVA Rockenberg.

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Rödelheim (Frankfurt) *

 

Cyriakuskirche in Frankfurt-Rödelheim

Cyriakuskirche in Frankfurt-Rödelheim

Rödelheim, ehemals vor den Stadttoren Frankfurts gelegen und heute Stadtteil von Frankfurt am Main liegt nicht nur an der Nidda, sondern auch an der alten Handelsstraße von Frankfurt nach Köln. Direkt neben der alten Niddafurt bzw. der späteren Brücke war die Burg Rödelheim, die vor allem mit Frank von Kronberg (OS 61) verbunden ist.

Die älteste Erwähnung ist die von Walter von Kronberg (16) vom 13. Juli 1295, der als Zeuge bei einem Streit in Rödelheim zwischen dem Ritter Keppler und dem Stift St. Maria zu den Greden zu Mainz festgehalten ist.

Stärkere Spuren hat Frank „der Reiche“ von Kronberg (OS 61)und seine Gattin Katharina von Isenburg hinterlassen. Sie hat nach seinem Tod die neben der Burg liegende Cyriakuskapelle erweitern und aufarbeiten lassen. Ihr Epitaph ist heute dort zu finden, wo auch in der Kapelle mittelalterliche Wandmalereien mit Kronbergwappen erhalten geblieben sind. Frank (OS 61) hatte sich das Schloß erst aus verschiedenem Teilbesitz zusammen gekauft und abschließen gegen den entschiedenen Widerstand der Stadt Frankfurt ausgebaut. Sein Nachfolgebau wurde 1945 zerstört. Heute erinnert ein bronzenes Modell sowie eine Informationstafel an diese Geschichte.

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Rom *

rom-albumblattIn Rom ist das früheste Zeugnis von Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) zu finden, ein Albumblatt aus dem Stammbuch des Johann von Raesfeld, welches am 19.März 1575 geschrieben wurde. Johann Schweickard (KS 45) wurde 1564 vom damaligen kurmainzer Erzbischof Daniel zum Domicellarius gemacht und studiert daraufhin u.a. von 1574-76 am Collegium Germanicum in Rom sowie an der Päpstlichen Universität Gregoriana. Er war der Erste aus dem Mainzer Domkapitel, dem in Rom ein Studium vergönnt war. Bei seiner Reise nach Rom 1574 wurde er durch seinen Vetter Hartmut XV. von Kronberg (KS 42) bis in die Heilige Stadt begleitet.

Bereits 80 Jahre vor den beiden war Otto von Kronberg (68d) in Rom. Er war Scholaster in Aschaffenburg. Sein Schicksal war jedoch, dass er 1495 auf der Rückreise von Rom bei Siena ermordet wurde.

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(Bildquelle: W. Ronner, „Die Herren von Kronberg und ihre Frauen“)

Rothenberg, Odwald *

rothenbergIn Rothenberg im südlichen Odenwald ist ein ist ein holzgeschnitztes Wappen erhalten gebliebe. Rothenburg und einige umliegende Orte bekamen die Herren von Hirschhorn vom Reich zum Lehen. 1610 erhielten die von Kronbergs von Kaiser Rudolf II. die Akzeptanz für dieses Lehen und nach dem Aussterben der Hirschhorns 1632 bekam Adam Philipp Graf von Kronberg (KS 49) dieses Lehen zugeschrieben. Sein Sohn Graf Kraft Adolf Otto (KS 54) erhielt das Lehen von Ferdinand III. in Nachfolge seines verstorbenen Vaters. Seine Vormünder nahmen es entgegen und leisteten den Eid. Das Wappen, das an dem die Helmzierden beschädigt ist, ist Besitz der Kirchgemeinde Rothenburg und hat sich an der Kanzel der vormaligen Kirche befunden.

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Rot-Poritschen #

Im Rahmen der Konfessionskriege wurden Besitzungen Anhänger Martin Luthers u.a. vom kurmainzer Fürstbischof  Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) konfisziert. Zum Teil gingen diese Gebiete an die eigene Familie. 1620 unterlagen die protestantischen Truppen dem katholischen Heer in der Schlacht am Weißen Berg in Böhmen. Aus den in Folge konfiszierten Ländereien kam 1623 Rot Poritschen (auch Kron Poritschen genannt) bei Klattau in Böhmen an die Kronberger, 1625 Flörchingen bei Diedenhofen (heute Frankreich) und 1634 erhielt Adam Philipp (KS 49) mit der Erhebung in den Stand der Reichsgrafen Hohengeroldseck als Lehen, welches Johann Schweickard (KS 45) schon lange vorher für seine Familie gesichert hatte.

Kraft Adolf Otto (KS 54), Sohn von Adam Philipp (KS 49), konnte sich dadurch „Graf von Kronberg, Hohengeroldseck und Falkenstein, Freiherr von Oberstein und Herr von Kron Poritschen“ nennen. Er wohnte auch mit seiner Familie in Roth-Poritschen, wo er im April 1692 verstarb.

In Roth Poritschen wurde auch der allerletzte Kronberger geboren – Adolf Wilheim von Kronberg (KS 54e). Er entstammte jedoch aus einer unehelichen Beziehung und zählte somit nicht offiziell für das Geschlecht derer von Kronberg. Er verstarb als allerletzter von Kronberg 1738 kinderlos und ledig bei einer Schlacht vor Belgrad als Hauptmann der kaiserlichen Truppen.

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Rüdesheim *

ruedesheim-altarJohann Reichard Brömser von Rüdesheim (KS 36c-12a1) hat seiner Anna Margaretha, geb. von Kronberg (FS 82a) in der Rüdesheimer Pfarrkirche St. Jacob einen Altar als Denkmal gesetzt, dessen Mittelrelief die Rückkehr der heiligen Familie aus Ägypten darstellt. Der Darstellung liegt ein Stich von Cornelius Galle zugrunde, der seinerseits auf ein Gemälde zurück geht. Den II. WK hat nur dieses Relief überstanden, das seinen Platz in der Kapelle von St. Jacob in Rüdesheim gefunden hat. An diesem Altar war eine 16-teilige Ahnenprobe, die aber schon um 1900 nicht mehr vollständig war (Ompteda, S. 432). Nach der Zerstörung der Kirche 1945 gingen sie ganz verloren, obwohl einige Wappensteine noch heute am Altar zu finden sind.. Es gibt aber ein Photo mit der vollständigen Ahnenprobe. Danach sind nur die Ahnen von Anna Margaretha (FS 82a) vertreten, was belegt, dass es sich um einen Epitaph-Altar handelt. Als Deutung kann gelten: Ägypten ist die Fremde und Verbannung, in dedr die Seele hier auf Erden lebt – aus ihr kommt sie zurück in die wahre Heimat. Der Jesusknabe führt die Seele der Verstorbenen heim in Gottes Reich.

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Saarbrücken, St. Arnual *

saarbruecken-epitaphIn St. Arnual in Saarbrücken, der ältesten Kirche in Saarbrücken, ist ein Epitaph von Maria Elisabeth Weiprecht zu Helmstatt, geb. von Seckendorff zu Eschelbrunn (KS 36c-211) mit einem Kronbergwappen in der Ahnenprobe zu finden. Sie war die älteste der drei Töchter von  Christoph von Seckendorff zu Eschelborn und seiner Frau Maria von Zaiskam (KS 36c-21), eine Urenkel von Walpurga Lorichia von Kronberg (KS 36c).

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Sankt Goar #

st-goar-epitaph-fragmentBei Restaurierungsarbeiten der evangelischen Stiftskirche wurde 2002 ein Epitaph-Fragment mit Kronbergwappen gefunden. Neben diesem ist ein Allinzwappen (Grorodt & Lindau) sowie das von Alben gen. von Sultzbach erhalten. Aufgrund dieser Wappen kann der Stein Melchior von Grorodt (FS 73b-11) und seiner Frau Elisabeth Dorothea von Lindau zugeordnte werden. Beide sind 1635 gestorben, wahrscheinlich während der dort grassierenden Pestepedemie. Das ein solch kunstvoller Stein erstellt wurde zeigt eigentlich auf deren Nachkommen, die diesen haben fertigen lassen, von denen aber nichts bekannt ist.

Das enthaltene Kronbergwappen weist auf Martha von Kronberg (FS 73b) hin.

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Bildquelle: DI 60, Rhein-Hunsrück-Kreis I, Nr. 361 (Eberhard J. Nikitsch), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di060mz08k0036105.

Sankt Martin (Pfalz) *

sankt-martin-pfarrkircheIm pfälzischen Weindorf Sankt Martin ist in der Pfarrkirche St. Martin ein Doppelepitaph mit nicht zu übersehendem Kronberg-Wappen zu finden. Es das Grabmahl vom 1531 verschiedenen Hans Kämmerer von Worms, gen. von Dalberg und seiner bereits 1510 verstorbenen Gattin Katharina von Kronberg (FS 70d). Auf der nahen Kropsburg auf dem Bergsporn überhalb des Taleingangs nach St. Martin war ihr Wohnsitz. Die Kropsburg kam im 15. Jhd. in Dalbergschen Besitz. Das Epitaph wurde vermutlich vom Sohn Joachim von Dalberg (FS 70d-1) in Auftrag gegeben.

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Sauerburg #

Der Mainzer Rat und Eppsteiner Amtmann Philipp „der Jüngere“ von Kronberg (FS 66) bekam Mitte des 15. Jhd. vom pfälzer Kurfürsten die Sauerburg bei Lorch sowie die Altenbaumburg zum Lehen. Später (1505) kaufte Philipps (FS 66) namengleicher Enkel Philipp (FS 74) die Sauerburg für die Kronberger.

Geschützt im Vorhof der Burg steht eine Ofenplatte, die den Sündenfall zeigt und darüber ist das Kronberger Flügelstammwappen. Da ein zweites Wappen fehlt, ist es leider keinem Kronberger direkt zuordenbar.

Über dem Eingang des Bergfrieds ist ein Allianzwappen Kronberg-Fleckenstein zu sehen. Es geht zurück auf Georg von Kronberg (FS 78), der kurmainzer Amtmann in Gernsheim war. Er hat 1539 Margaretha von Fleckenstein geheiratet, während seine Mutter Katharina (FS 74b) in dritter Ehe mit Friedrich von Fleckenstein verheiratet war. Georg (FS 78) hat von seinen Eltern die Sauerburg übernommen und dahaer u.a. sein Allianzwappen angebracht. Ursprünglich befand es sich über dem Eingang zum Innenhof der Burg, wurde aber bei Umbauarbeiten versetzt. Das lässt daraus schließen, dass in Georgs (FS 78) jungen Jahren abschließende Bauarbeiten stattgefunden haben. Von ihm ging die Burg auf seinen Sohn Johann Eberhard (FS 82) über, der bedeutender Burggraf der Friedberger Reichsburg war und sich eher nordwestlich von Frankfurt a.M. aufgehalten hat. Dadurch war die Sauerburg nicht mehr genutzt und verfiel zusehends.

Da Johann Eberhard (FS 82) der Letzte des Kronberger Flügelstamms war und die Sauerburg nicht zum Eigentum der Kronberger Ganerbengemeinschaft zählte, kam sie über seine Tochter an seinen Schwiegersohn Johann Reichard Brömser von Rüdesheim (KS 36c-12a1). Er baute sie wieder auf.

Im  Generallandesarchiv in Karlsruhe ist eine Wappentafel erhalten, die um die Klärung der Rechte der Sauerburg erstellt wurde. „Georg Philipp Greiffenclau, Freiherr zu Vollrath, Kurmainzischer Rat und Revisionsgerichtspräsident, auch Oberamtmann der Herrschaft Königstein“ hat sie auf Bitten aller Brömsischer Erben „vermittels fleißiger Nachforschung“ aus seinem „Documentis Genealicis“ erstellt und am 11. Dezember 1671 durch Unterschrift beglaubigt, damit die Erben „sich solcher Gehörigen Orten zu bedienen“ hätten. An der Spitze der Deszendententafel stehen Frank [FS 64] und Gertrud von Hatzfeld, dann teilt sich der Stamm links in die ältere und rechts in die jüngere Philipplinie. Bei Philipp [FS 74] und Katharina von Bach (falsches Todesdatum) ist der Ersterwerb der Sauerburg 1505 vermerkt („primus acquirens castri Sauerburg anno 1505“). Es folgen die drei Töchter (letzte Reihe rechts) Anna [FS 74a], Katharina [FS 74b] und Veronica [FS 74c] mit Nennung der Ehemänner. Darunter wird festgestellt: „Diese nächst obige drei Geschwistern haben verm kurpfälzischen Lehensbriefs das Schloß Sauerberg cum pertinentiis nach ihres Vaters selig Philippsen als primi acquirentis erfolgten Absterbens durch Kauf und Teilung auf auf ihres verstorbenen Vetters Caspar von Cronberg [Kaspar I. {FS 76}] hinterlassene Kinder als Georg [FS 78], Casparn [Kaspar II. {FS 77}], Eytelen [FS 76c] und Chaterinen [FS 76d]. Dan nun wohlgedachte H.H. Brömbserische Erben vermög obgesetzter Schematis von angeregtem abgestorbenen Cronbergischen Stamm in rechter Ordnung postieren, auch sie dahero für die wahre Successores der eröffneten Erblehen billig zu halten, als ist ihnen zu dessen mehrerer Zeugnus gegenwärtiges Attestatum unter meiner eigenhändigen Subscription und beigedrucktem gewöhnlichen Insiegel mitgeteilt worden. Signatum Königstein, 11. Decembris 1671.“

Die Brömserischen Erben sind in den beiden untersten Reihen zu finden. Da steht in der kürzeren links außen Heinrich Brömser [FS 82a-2], mit dem die Familie 1668 erlosch, was eben Anlaß für die Klärung der Erbfolge 1671 war. Neben ihm Anna Sidonia Brömser [FS 82a-1] mit Hermann von Kronberg [KS 53], dann Anna Eleonora Brömser [FS 82a-3], die Frau von Wilhelm von Metternich-Winnenberg. Darunter die Hermann [KS 53]-Töchter Anna Maria [KS 53c] mit ihrem zweiten Gatten Kraft Kuno von Leyen und Margreta [KS 53d] mit Ehemann Peter Joh. Christoph von Bettendorf. Die Metternich-Nachkommen beginnen mit Carl Heinrich [FS 82a-31], unverheiratet, danach die drei Paare Anna Magdalena [FS 82a-35] und Lothar Walbot von Bassenheim, Philipp Emmerich [FS 82a-33] und Elisabeth Anna von Bassenheim, Anna Margreta [FS 82a-34] und Franz von Sickingen.

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Schlitz *

schlitz-epitaphIn der Schlitzer Stadtkirche ist unter den dort erhaltenen Epitaphen auch der von Wilhelm Balthasar von Schlitz, gen. von Görtz (1568 – 1636) und seine Frau Margarete Riedesel von Eisenbach (KS 36a-111,1571 – 1613). Diesen gemeinsamen Epitaph hat der Sohn, Volprecht von Schlitz (KS 36a-111-1), Erbmarschall des Stifts Fulda, Direktor der Reichsfreien Ritterschaft in Franken und Hauptmann des Ortes Rhön und Werra, errichten lassen.

 

Schönau, Kloster *

schoenau-klosterDas ehemalige Kloster Schönau zählt zu den wichtigsten Klöster im mittelalterlichen Deutschland. Es war das Hauskloster der Pfalzgrafen sowie danach der Kurfürsten von Heidelberg. Es reichte mit seiner Vielzahl an Besitzungen vom heutigen Württemberg bis nach Frankfurt am Main. Die Schenken von Erbach, die eigentlich aus dem heutigen Hessen herstammen, haben eine starke Verbindung zu diesem Kloster. Dieses Kloster war vom 14. Jahrhundert bis zum Aussterben der Linie im Jahre 1503 Erbbegräbnisstelle der Schenken von Erbach. So wurde auch Elisbath von Kronberg (KS 28a), die Ehefrau von Eberhard X. Schenk von Erbach hier im ehemaligen Kloster Schönau beigesetzt.

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Schönberg (Kronberg) #

Kraft Adolf Otto, Graf von Kronberg (KS 54), hat 1677 der Kronberger Schloßkapelle einen Altar gespendet. Dieser steht heute in der Albanuskirche im Kronberger Stadtteil Schönberg. Zur damaligen Zeit gehörte Schönberg aber nicht zum protestantischen Kronberg, sondern zum katholischen Erzbistum Mainz. Oben in der Bekrönung des Altars ist das Wappen von Adam Philipp Graf von Kronberg (KS 49) zu finden, dem Vater von Kraft Adolf Otto (KS 54).

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Schwarzenberg, Schloß #

Im Wappensaal von Schloß Schwarzenberg in Scheinfeld im Steigerwald (heute Internatsschule) ist u.a. auch das Wappen von Gertrud von Kronberg (KS 30e).

Seligenstadt *

seligenstadt-steinheimer-torIn Seligenstadt am Steinheimer Tor ist ebenfalls ein kurmainzer Kronberger-Wappen in der Innenseite neben dem Tor zu finden. Adam von Bickingen hat den Turm ursprünglich bauen lassen und Johann Schweickard (KS 45) ließ ihn 1605 vollenden. Wegen der Pest in Mainz regierte der kurmainzer Fürstbischof damals in Seligenstadt.

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Seltz

seltz-epitaph-reiheKatharina von Kronberg (FS 74b) starb am 23. März 1563 und war in der Fleckensteinschen Familiengrablege, der Fleckenstein-Kapelle in Seltz beigesetzt. Die Grabsteine der Kapelle wurden wohl schon erstmalig zu Zeiten der französischen Revolution beschädigt. Seit dem 12. September 1898 ist dieser Grabstein, wie auch die anderen verbliebenen durch den Denkmalschutz des französischen Staates geschützt. 1909 wurde die ehemalige Bodenplatte aus grauem Sandstein vom Innenraum der Kapelle in den Außenbereich verbracht, wodurch weitere Schäden durch Verwitterung eingetreten sein dürften.

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Speyer *

f02Aus der Ehe (OO 1508) von Johann IV. von Frankenstein (KS 34a-1, 1492 – 1556) und Irmel von Cleen (1494 – 1533) stammten 13 Kinder. Einer der Söhne, Rudolf von Frankenstein (KS 34a-15, 1523 – 1560) avancierte bis zum Bischofsamt in Speyer (1552-1560). Das historische Museum der Pfalz in Speyer bewahrt den Einband des Buches auf, dass dem Bischof Rudolf gehört hat. Der Innendeckel zeigt sein Wappen und rechts unten das Wappen für Apollonia von Kronberg, Rudolfs Großmutter väterlicherseits.

(Bildquelle: W. Ronner, Die Herren von Kronberg und ihre Frauen)

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Stadtprozelten #

1484 hatte der Deutsche Orden die mainzischen Enklaven Sulm und Kurberg gegen Stadtprozelten getauscht. Der kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) ließ das dort befindliche Spital umbauen. An einem Nachfolgegebäude ist noch heute an der Straßenseite sein Wappen zu finden, wie auch die seiner Vorgänger Wolfgang von Dalberg (1582-1601) und Adam von Bicken (1601-1604). Das Kronbergsche Wappen stammt von 1612.

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Starkenburg #

Die Starkenburg erhebt sich über Heppenheim und gehörte Zeitweise zum Kronberger Lehen. U.a. residierte hier Ulrich von Kronberg (F 69) als kurmainzer Burggraf, Er fiel 1460 bei einer Schlacht für Kurmainz und zu seinem Gedenken wurde der Schlangenstein erstellt. Dieser stand ursprünglich auf der Starkenburg, bis er später nach Heppenheim heruntergeholt wurde, wo er inzwischen im Heimatmuseum zu sehen ist. Es ist vermerkt, daß es das älteste Kriegerdenkmal der Bergstraße ist.

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Steinbach b. Lohr #

Die Steinbacher Pfarrkirche St. Josef wurde 1719 – 1728 im Auftrag von Franz Ludwig von Hutten (KS 38b-111, 1669 – 1728) erbaut. Ebenso das Schloß in Steinbach bei Lohr am Main. In der Steinbacher Kirche ist das Epitaph von ihm und seiner Frau Johanna Juliana von Bicken mit einer vollständigen Ahnenprobe erhalten. Das Kronberger Wappen weist auf seine Urgroßmutter Anna von Kronberg (KS 38b).

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Sontheim *

sontheim-belfriedsteinAm Fuß von St Martinus in Sontheim bei Heilbronn ist ein alter Belfriedstein von 1539 eingelassen. Er geht zurück auf die Geschichte des Ortes in Verbindung mit dem Deutschen Orden, dem Sontheim seid dem 13. Jhd. gehörte. Die Kirche und der angrenzende Sontheimer Deutschordenshof wurden nach dem Bauernkrieg 1525 ummauert. Die Ringmauern der Anlage wurden im Jahr 1840 abgebrochen, wobei sich einige Ringmauerreste und ein auf 1539 datierter Belfriedstein, der die Namen und Wappen vom Deutsch- und Großmeister des Deutschen Ordens, Walther XI.von Kronberg (FS 75), Eberhart von Ehingen, Komtur Wilhelm Lochinger und Ordensbaumeister Kaspar Haberkorn trägt, erhalten haben und dann in den westlichen Treppenaufgang eingesetzt worden sind.

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Tann/Rhön #

In Tann in der Rhön ist über dem Portal des Neuen Baus (Ecke Schloßstraße/Marktplatz) eine wahrscheinlich nicht ursprünglich dort angebrachte rote Sandsteintafel zu finden. Sie zeigt das Allianzwappen sowie die Ahnenproben von Hans Hans Dietrich Johann Alexander von der Thann in Tann/Rhön und seiner Frau Ursula Riedesel von Eisenbach (KS 36a-14). Das Kronbergwappen steht für Klara von Kronberg (KS 36a).

Tauberbischhofsheim #

tauberbischofsheim-ehem-oberes-tor1612 wurde in Bischofsheim an der Tauber (heute Tauberbischofsheim) das Obere Tor erbaut, wo es auch einen Hinweis auf den kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) gab. Neben dem Kurfürstenwappen wurde er als „Schwichardus“ benannt. 1812 wurde dieses Hoftor von einem Mühlenbesitzer gekauft und bei sich installiert, wo es Ende der 70er Jahre restauriert und farbig neu verfaßt wurde. Wo es genau in Tauberbischofsheim zu finden ist, geht nicht aus dem Text hervor.

Im Museum von Tauberbischofsheim ist ebenfalls ein Wappenstein, wenn auch ohne Helme und Helmzierde und statt der Mitra ein einfaches Kreuz von Johann Schweickard von 1625 zu sehen. Seine Herkunft ist ungeklärt.

Johann Schweickard, Freiherr von Sickingen (KS 43a-1) war Amtmann in Bischhofsheim an der Tauber (heutiges Tauberbischofsheim). Seine Eltern waren Schweickhard, Freiherr von Sickingen und Margarete Magdalena von Kronberg (KS 43a). Er hat aber keine heute sichtbaren Spuren hinterlassen.

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Tiefenthal, Kloster *

Guda von Kronberg (KS 29f), eine der Töchter von Johann „dem Älteren“ von Kronberg (KS 29) hat zwischen 1409 und 1414 dem Zisterzienserkloster Tiefenthal im Rheingau als Äbtissin vorgestanden. Ein festes Todesdatum ist nicht bekannt, aber wahrscheinlich war es 1414, da dieses Amt i.d.R. bis zum Ableben geführt wurde, außer wenn die Äbtissinnen in ein ausgesprochen hohes Alter kamen.

Die namensgleiche Enkeltochter ihres Bruders Hartmut VIII., Guda von Kronberg (33c) war von ebenfalls von 1438 -1451 Nonne im Kloster Tiefenthal und danach bis 1487 Äbtissin. Sie hat 1491 noch gelebt.

Beide Äbtissinen haben keinen Grabstein hinterlassen.

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Unterschüpf *

unterschuepf-kircheAnna von Kronberg (KS 32a), das einzige Kind von Walter (KS 32), dem kurmainzer Amtmann im Lande Buchen, hat 1438 den Ritter Ulrich von Rosenberg geheiratet. Auf zwei Grabmälern in der Grabkirche von Unterschüpf (zwischen Lauda und Bad Mergentheim) ist sie mit ihrem Wappen vertreten.

Annas (KS 32a) Enkel, Eberhard von Rosenberg (KS 32a-26), starb in Stuttgart, nachdem er bei einem Feldzug unter Herzog Ulrich von Würtemberg an der Pest erkrankt war. Sein Grabstein steht in Unterschüpf. Er war verheiratet mit Anna von Dienheim, die ihm kurz vor seinem Tode seinen Sohn Albrecht (KS 32a-261) geboren hat.  Sie heiratete 1526 ein zweites mal und zwar Peter von der Leyen.

Das Epitaph für Eberhards (KS 32a-26) Sohn Albrecht (KS 32a-261) und seine zweite Frau Ruffina Stieberin von Buttenheim ist ebenfalls in Unterschüpf zu finden. Ritter Albrecht (KS 32a-261) nahm am Krieg gegen Frankreich unter Karl V. teil (1543/44), erbaute sich ein nicht mehr vorhandenes Schloß in Unterschüpf, führte im Schüpfer Grund die Reformation ein und nahm aus persönlicher Freundschaft an Händeln Wilhelms von Grumbach teil. Deswegen wurde er auf dem Reichstag zu Augsburg 1566 angeklagt und verhaftet. Der Kaiser führte in nach Wien, wo er 1572 starb, bevor der Prozeß abgeschlossen war.

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Walldürn *

walldueren-heiligblutaltarIn Walldüren steht in der Wallfahrtskirche u.a. der prächtiger Heiligblutaltar. Der kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) hat viel unternommen, damit diese Wallfahrt wieder neu belebt wird, die es bis heute gibt. Einer der Beiträge war die Spende dieses Altars für die Reliquie. Daher ist auch sein Wappen über dem Altarbild unübersehbar angebracht.

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Weikersheim, Schloß *

weikersheim-rittersaalWeikersheim fiel durch Los 1585 bei der Erbteilung des Hauses Hohenlohe an seinen neuen Eigentümer und seine Ehefrau. dieses Ehepaar führte durch ihre Ehe zwei Nachkommenlinien von Frauen aus dem Kronberger Ohrenstamm zusammen. Neuer Eigentümer und damit Graf von Hohenlohe-Weikersheim war Wolfgang II. (OS 61a-186-34) und seine Frau Magdalene, eine geb. Gräfin von Nassau-Dillenburg (OS 60c-123-5bH). Magdalene geht u.a. zurück auf Anna von Kronberg (OS 60c) und ihr Mann Wolfgang II. geht auf Elisabeth von Kronberg (OS 61a), die Tochter von Annas (OS 60a) Bruder Frank „dem Älteren“ von Kronberg (OS 61) zurück, die die Letzte des Kronberger Ohrenstamms war.

Die Stirnseite des Rittersaals im Schloß Weikersheim zieren zwei sehr kunstvoll angelegte Stammbäume. Links vom Kamin ist der von Wolfgang II. (OS 61a-186-34) zu sehen und rechts der von Magdalene, eine geb. Gräfin von Nassau-Dillenburg (OS 60c-123-5bH). Auf beiden Seiten sind die Kronberger Wappen vertreten.

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Weinheim (Bergstraße) #

Am ehemaligen Deutschordenshaus, dem heutigen Heimatmuseum, von Weinheim ist über dem Portal ein Ordenensemble mit Kronberger Elementen zu finden. Es geht zurück auf den Groß- und Deutschmeister des Deutschen Ordens Walter XI. von Kronberg (FS 75). Es ähnelt sehr dem Wappen des ehemalgien Deutschordenshaus in Insbruck.

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Wetzhausen #

Loricha (KS 30g), die dritte Tochter Hartmuts VIII.von Kronberg (KS 30), wurde nach ihrer Mutter benannt und hat Sigmund von Thüngen geheiratet. An Loricha (KS 30g) erinnert in der Wetzenhausener Kirche St. Martin das Epitaph des Philipp Truchseß zu Wetzenhausen († 1517) und seiner Frau Kunigunde von Thüngen (KS 30g-21, † 1509).

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Wiesbaden #

wiesbaden-igstaedter-fensterIm Wiesbadener Museum ist ist eine Glasscheibe vom Kirchturm zu Igstadt bei Wiesbaden aus der Zeit Walters (FS 75) als Komtur von Frankfurt und Mainz erhalten geblieben. Weit vor ihm war sein Großvater Philipp (FS 66) 1455 vom Kloster Altenmünster zu Mainz mit dem Gericht und der Vogtei Igstadt als Mannlehen belehnt worden. 1515 hatte Philipp von Hessen den Komtur Walter (75) erneut mit der Vogtei belehnt.

Das Aussterben des Flügelstammes hat zu Erbauseinandersetzungen geführt. Noch vor dem Tod Johann Eberhards (FS 82) hat sich Hermann, Freiherr von Kronberg (KS 53) für seine und seiner Kinder Rechte 1615 interessiert. Schließlich war Anna Margaretes (FS 82a) Tochter, Anna Sidonia (FS 82a-1), seine Frau und seine Kinder Urenkel des Burggrafen von Friedberg. Hermann (KS 53) holte sich unter falschem Namen juristischen Rat ein. Er erfand eine Familie von Helfenberg, die in die Stämme mit dem Stern (Krone), den Büffelhörnern (Ohren) und den Flügeln geteilt war. Hartmut wurde zu Heinrich, Ulrich zu Uriel, Frank zu Friedrich, Philipp zu Peter usw.. Dieser Stammbaum liegt heute im Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden.

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Wittenberg *

wittenberg-emporenbruestung1892 wurden in 8 Fenstern der Wittenberger Stadtkirche die Wappen von 198 Städten angebracht, die sich frühzeitig zur Reformation bekannt haben. Neben vielen anderen war auch die Stadt Kronberg vertreten. Im II. WK sind sind 70 Wappen zerstört worden, Im Zuge einer Restaurierung  1991 der Fenster sind von den ursprünglich geplanten 16 Wappen 2 wieder hergestellt worden, die von Frankfurt a.M. und das von Kronberg. Nach der Renouvierung zum 500. Jahrestag der Reformation 2016 war dieses Fenster nicht mehr auffindbar.

An der Emporenbrüstung (vgl. Abb.) sind jedoch 52 steinerne Adelswappen angebracht, die die Förderer der Reformation ehren. Neben Franz von Sickingen, Ulrich von Hutten und vielen anderen hat auch Hartmut XII. von Kronberg (KS 37) ein Schild bekommen.

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Wöllstadt (Ober-) *

woellstadt-tuersturzVom ehemaligen Amtsgebäude in Wöllstadt hat sich der Türsturz mit dem Wappen des kurmainzer Fürstbischofs Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) erhalten. Es ist heute ein Teil der Stützmauer der Oberwöllstädter Kirche zur Straße hin.

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Worms *

worms-domEberwin von Kronberg (KS 25), der 1294 in Mainz als Domherr aufgeschworen wurde, wurde 1299 als Wormser Domherr zum Bischof von Worms gewählt. Als solcher starb er am 22. April 1308 in Worms und wurde im Domchor damals beigesetzt. Ein Epitaph oder ähnliches ist heute leider nicht mehr auffindbar.

Im Wormser Martinsstift gab es zwei Epitaphe mit Kronbergwappen, die aber ebenfalls nicht mehr existieren:

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Wörth a.M. #

woerth-a_m-allianzwappenThomas Rüd von Collenberg hatte Wörth a.M. am 03. Juni 1555 als Pfand für einen Kredit an Kurmainz bekommen. Es gab die vertragliche Zusicherung von Mainz, daß auch noch 15 Jahre nach seinem Tod das Pfand nicht abgelöst werden sollte. Sieben Jahre vor Ende der Frist am 25. Mai 1575 wurde der Vertrag von Kurmainz auf 25 Jahre verlängert. Nutznießer dieser Regelung war Franz von Kronberg (KS 43), der die Enkelin Katharina von Hattstein zur Frau hatte. Vereinbart wurde diese Verlängerung vom damaligen kurmainzer Fürstbischof Daniel Brendel von Homburg, dessen Schwester Margarete 1570 Franzens (KS 43) Vater Hartmut XIII. von Kronberg (KS 39) als zweite Frau heiratete. Später wurde die Frist nochmals verlängert und letztendlich löste der kurmainzer Fürstbischof Johann Schweickard von Kronberg (KS 45) dieses Pfand ab, um wenige Jahre später die Stadt am 20. Mai 1624 Adam Philipp, Freiherr von Kronberg (KS 49) zum Lehen zu geben. In dieser Zeit erhielt Wörth sein Stadtwappen, was nahezu deckungsgleich zum Kronberger Kronenstammwappen ist, nur die Schildteilung ist ein Kreuz, wie es vom Deutschen Orden oft bekannt ist. Der hat aber ausnahmsweise hier keine Rolle gespielt.

Am historischen Rathaus von Wörth a.M. sind die beiden Wappen (vgl. Abb.) von Kronberg und von Hattstein verewigt. Es ist das Hochzeitswappen von Franz von Kronberg (KS 43) und seiner Frau Katharina von Hattstein. Darunter ist ein Spruchband mit der Jahreszahl 1600 – das war 30 Jahre nach der Hochzeit, aber noch zu Lebzeiten des Paares.

Mitte der 80er Jahre wurde in der seit langem nicht mehr benutzten Altstadtkirche zu Wörth a.M. der Grabstein von Dietrich von Hattstein gefunden, dem Schwiegervater von Franz von Kronberg (KS 43).

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Würzburg *

wuerzburg-dom_ep-melchior_von_giebelstadtNeben dem Epitaph vom Würzburger Fürstbischof Melchior Zobel von Giebelstadt zu Guttenberg und Rockenstadt (KS 30f-16, vgl. Abb.) findet man noch die Grabmale von Johann Franz Karl, Freiherr von Oststein (KS 42g-13) und Johann Philipp Echter von Mespelsbrunn (KS 47l-31) sowie eine Gedenktafel an die beiden Brüder Friedrich Johann Georg (KS 44b-141) und Franz Peter von Sickingen (KS 44b-142). Alle mit Kronberger Wappen.

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In St. Burkard steht der Auferstehungsaltar, den der Canonicus Friedrich Gottfried Ignatz*, Freiherr von Pfirdt (KS 42g-151) mit seinem Tod gestiftet hat.
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Im bayrischen Staatsarchiv Würzburg ist das Aufschwörblatt von Johann Franz Karl, Freiherr von Oststein (KS 42g-13) vorhanden.
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